Theater Serfaus
Autor mischte sich unters Publikum

Autor Heinz-Jürgen Köhler (4.v.l.) und seine Gattin (l.) stattete der Theatergruppe Serfaus einen Besuch ab.
  • Autor Heinz-Jürgen Köhler (4.v.l.) und seine Gattin (l.) stattete der Theatergruppe Serfaus einen Besuch ab.
  • Foto: Theater Serfaus
  • hochgeladen von Othmar Kolp

SERFAUS. Einen ganz besonderen Besuch durfte die Theatergruppe Serfaus am vergangenen Dienstag bei ihrer Aufführung in Serfaus begrüßen. Der Autor des Stücks "Hausbesuche sind auch Sprechstunden", Heinz-Jürgen Köhler, reiste extra nach Serfaus um die Serfauser Interpretation seines Stücks zu begutachten.

Begeisterter Autor und tolles Publikum

Neben der Winklbühne Prutz, der Theatergruppe Ladis, dem Lader Kirchenchor sowie einem wirklich tollen Publikum nahm auch der Autor das aktuellen Stücks "Hausbesuche sind auch Sprechstunden" im Kultursaal in Serfaus Platz. Heinz-Jürgen Köhler, welcher gerade zufällig mit seiner Gattin auf Urlaub im Kaunertal ist, hatte das Plakat der Theatergruppe zufällig entdeckt. "Für uns war schnell klar, das schauen wir uns an", so Heinz-Jürgen Köhler.
So kam es dann, dass sich Familie Köhler unters Publikum mischte. "Für uns war das natürlich eine schöne Überraschung und sorgte hinter der Bühne für ein bisschen mehr Nervosität als sonst", schmunzelte Obmann Daniel Schwarz. Die "leichten" Dialektunterschiede während der Aufführung stellten anscheinend aber auch kein Problem für den Besuch aus Deutschland dar, wie betont wurde. "Bis auf einen Satz, haben wir alles verstanden und mitbekommen", so der Tenor der Köhlers.

Autor mit Erfahrung

Heinz-Jürgen Köhler ist Autor für Theaterstücke, stammt aus Wernigerode im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und ist selbst begeisterter Theaterspieler und Obmann der Theatergruppe Silstedt. Mittlerweile hat er schon mehrere Bühnenstücke geschrieben und verlegen lassen. "Dabei schreibe ich auch immer gleich eine tolle Rolle für mich mit", erklärte er mit einem Augenzwinkern. Die Vorstellungen seiner Theatergruppe sind gewöhnlich innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, außerdem erhielt der Verein auch den Kulturpreis der Stadt Wernigerode. Von der Dichte an Laienbühnen im Bezirk zeigte er sich beeindruckt: "Es ist wirklich toll, dass hier noch so eine Fülle an verschiedenen Bühnen erhalten ist. Das Wichtigste ist, dass es immer weitergeht!"
Im Anschluss an die Aufführung wurde noch in gemütlicher Runde fachgesimpelt und die ein oder andere Anekdote zum besten gegeben. "Für uns war es ein sehr interessanter Austausch. Wir konnten so einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt des Autors erhalten und haben auch neue Kontakte geknüpft. Alles in allem ein sehr erfolgreicher Abend für uns!" resümierte Obmann Daniel Schwarz abschließend.

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