Bergrettung See feierte Jubiläum

15-Jahr-Jubläum der Bergrettung See: Ortsstellenleiter Othmar Zangerl, Vizebgm. Michael Zangerl und Bezirksleiter Hubert Schöpf (v.l.).
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SEE (otko). Oft müssen die Bergretter bei widrigsten Wetterbedingungen zu Einsätzen ausrücken, vergangenen Sonntag jedoch hatte Petrus ein Einsehen und es gab Kaiserwetter. Mit einem Fest auf dem Bergbahnen-Parkplatz feierte die Bergrettung See ihr 15-jähriges Bestandsjubiläum. Ortsstellenleiter Othmar Zangerl konnte unter anderem Landesleiter-Stv. und LT-Vizepräsident Anton Mattle, Bezirksleiter Hubert Schöpf, Bgm. Anton Mallaun und Vizebgm. Michael Zangerl sowie Kameraden der Bergrettungen Serfaus, Landeck-Zams, Kappl, Ischgl und Pettneu begrüßen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle See unter der Leitung von Martin Sprenger.
Am Beginn der Feierlichkeiten stand die Jubiläumsmesse beim Pavillon, die von Pfarrer Gerhard Haas und Diakon Herbert Scharler zelebriert wurde.
Im Anschluss sorgten die Bergretter mit ihren spektakulären Vorführungen für Staunen. Unter anderem wurden zwei Personen mittels einer Notbergung aus einer Gondel abgeseilt. Danach wurden aufwendige Rettungstechniken, wie eine Mannschaftsflaschenzug, vorgeführt. Auch die Vorführung der Hundesuchstaffel sorgte für Begeisterung.

Junges, motiviertes Team

Anlass der Gründung der Ortsstelle See des Österreichischen Bergrettungsdienstes war der Lawinenwinter von 1999. "Damals wurden wir von der Bergrettung Kappl mitbetreut und wir hatten selber keine ausgebildeten Bergretter. Fünf Leute sind dann über die Bergrettung Kappl ausgebildet worden und 2002 haben wir dann die Ortsstelle gegründet", schildert Zangerl, der seitdem als Ortsstellenleiter fungiert. Aktuell umfasst die Bergrettung See 30 Mitglieder, darunter ist auch eine Frau. "Die Nachwuchsarbeit funktioniert und wir sind ein junges Team. 25 Leute sind voll ausgebildet", ist Zangerl stolz. Durchschnittlich gibt es fünf bis sechs Einsätze im Jahr zu bewältigen, wobei es 2016 mehr im Sommer gab. "Der schwierigste Einsatz seit der Gründung war für uns im vergangenen Jahr der Verkehrsunfall von zwei Einheimischen. Dabei ist ein 16-jähriger Bergretter- und Feuerwehrkammerad ums Leben gekommen", so Zangerl. Im Winter unterstützt die Bergrettung die Bergbahnen See bei der Pistenrettung. Jeden Montag wird geübt und zusätzlich gibt es fünf bis sechs Schwerpunktübungen. "Die Teilnahme ist sehr gut, da vor allem der Umgang mit dem Top-Material und die Professionalität geübt werden müssen", betont der Ortsstellenleiter.

Tragende Säule

Voll des Lobes war auch Landesleiter-Stv. Mattle: "Die Ortsstelle See ist die 92. und zugleich jüngste der Tiroler Bergrettung mit ihren über 4.400 Mitgliedern. Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Einsatzorganisationen hat Tirol eines der dichtesten Sicherheitsnetze. Gerade in solchen Organisationen lernen es junge Menschen Verantwortung zu übernehmen und zu einer tragenden Säule der Gemeinde zu werden."

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