E-Mobilität
Bezirk Landeck bei E-Autos im tirolweiten Mittelfeld

Im Bezirk Landeck setzt auch das Regionalmanagement regioL seit drei Jahren auf die E-Mobilität.
  • Im Bezirk Landeck setzt auch das Regionalmanagement regioL seit drei Jahren auf die E-Mobilität.
  • Foto: regioL
  • hochgeladen von Othmar Kolp

BEZIRK LANDECK (otko). Gerade mal 27 Autos (3,0 Prozent) aller neu zugelassenen Autos im Bezirk Landeck wurden mit einem E-Motor bestellt.

Nur 27 E-Autos zugelassen

Die Zahl der neuzugelassenen E-Pkw ist heuer in Tirol um zwei Drittel gestiegen, wie eine aktuelle Analyse des Verkehrsclubs Österreichs (VCÖ) zeigt. Dabei wurden alle PKW-Neuzulassungen im Zeitraum vom 1. Jänner bis 30. September 2019 ausgewertet. Im Bezirk Landeck wurden 27 Elektroautos neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 3,0 Prozent an der Gesamtzahl der Neuzulassungen. Damit liegt der Bezirk immerhin noch knapp über dem Landesdurchschnitt.

Spitzenreiter Bezirk Kufstein

Laut VCÖ-Auswertung wurden im genannten Zeitraum tirolweit 728 Fahrzeuge mit Elektroantrieb neu zugelassen, was einem Anteil von 2,9 Prozent aller Neuzulassungen in Tirol entspricht.
Tirolweiter Spitzenreiter war der Bezirk Kufstein. Hier entschieden sich 183 Käufer für die E-Mobilität. Das entspricht einem Anteil von immerhin 5,5 Prozent. Dahinter folgen zwei weitere Unterländer Bezirke: Schwaz mit 76 neuzugelassenen Elektrofahrzeugen und Kitzbühel mit 64. Umgelegt auf die Anzahl aller Neuzulassungen liegen diese beiden Bezirke mit einem Anteil von 3,3 Prozent gleich auf.
Die Landeshauptstadt Innsbruck rangiert mit 158 Neuzulassungen bzw. 3,1 Prozent Anteil ebenfalls über dem Landesdurchschnitt. Osttirol liegt exakt im Landesmittel von 2,9 Prozent (27 Fahrzeuge), gefolgt von Imst (2,7Prozent, 47 E-PKW) und Innsbruck-Land (2,4 Prozent, 130 E-PKW). Im Bezirk Reutte ist landes- und bundesweit der E-PKW-Anteil mit 0,5 Prozent am niedrigsten. Lediglich 16 Fahrzeuge mit E-Motoren wurden neu zugelassen.

Großteils Firmenfahrzeuge

Bei den Käufern fällt laut der VCÖ-Analyse aber auf, dass der Großteil der Käufer keine Privatpersonen sondern Firmen sind. In Tirol wurden in den ersten neun Monaten sechs von zehn Neuwagen auf Firmen oder andere "juristische Personen" zugelassen. Auch bei den Firmenwagen ist der Anteil der E-Pkw mit 3,4 Prozent niedrig, der Anteil der Benzin- und Diesel-Pkw mit zusammen rund 93 Prozent ist um ein Vielfaches höher. Derzeit wird die private Nutzung von Firmenwagen steuerlich begünstigt. Emissionsfreie Pkw sind gänzlich vom Sachbezug befreit. Der VCÖ sieht den hohen Anteil an Firmenwagen bei den Pkw-Neuzulassungen als Chance, die für das Erreichen der Klimaziele nötige Energiewende im Verkehr zu beschleunigen. (Quelle: Datafact, VCÖ 2019)

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