Einsatzreiches Jahr für die Bergrettung Galtür

40 bzw. 50 Jahre: Gebhard Zangerle, Robert Walter, Hugo Walter, Gustav Walter und Mangus Zangerle (v.l.) wurden von Obm. Christian Walter und Bgm. Anton Mattle geehrt.
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GALTÜR (otko). Die Bergrettung Galtür lud kürzlich zur Jahreshauptversammlung in die "Pension Belvedere". Als Ehrengäste konnte Obmann Christian Walter unter anderem Diakon Karl Gatt, LT-Vizepräsident Bgm. Anton Mattle, Dr. Fritz Treidl und Skischulleiter Christian Zangerle begrüßen.
In seinem Bericht konnte Obmann Walter auf ein bewegtes Jahr zurückblicken. Mit 17 Einsätzen – elf im Winter und sechs im Sommer - war das Jahr 2017 eines der einsatzreichsten in der Geschichte der Ortsstelle Galtür. Zudem wurden noch zwölf Übungen abgehalten. "Wir haben ein tolles Team, das ausgezeichnet ausgebildet ist", lobte Walter. Sehr kritisch bewertete der Obmann allerdings gewisse Auswüchse bei der Anforderung von Rettungshubschraubern. "Es ist inakzeptabel, wenn ein Tourist, der keine Lust mehr hat vom Berg abzusteigen, unter einem Vorwand den Hubschrauber anfordert", so Walter. Allerdings gebe es derzeit keine gesetzliche Handhabe und man setzte auf mehr Aufklärung.
Um den Nachwuchs zu sichern, soll auch weiterhin die Jugendarbeit forciert werden. Ausbilder Georg Juen machte Interessierten dazu mit Projekttagen in der Schule die Bergrettung "schmackhaft".

Engagierte Mitglieder

Als Höhepunkt der Jahreshauptversammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt. Für 25 Jahre wurden Dr. Fritz Treidl, Martin Walter, Gregor Kathrein, Peter Walter und Obmann Christian Walter ausgezeichnet. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Robert Walter, Gebhard Zangerle, Gustav Walter, Magnus Zangerle und Alfons Tschan geehrt. Stolze 50 Jahre ist Hugo Walter bei der Bergrettung Galtür.
Bgm. Mattle, der selbst Mitglied und zugleich Landesleiter Stv. ist, dankte im Namen der Gemeinde für die engagierte und wertvolle Arbeit. In diesem Zusammenhang stellte er auch für das Jahr 2020 den Ankauf eines Einsatzfahrzeuges in Aussicht. "Galtür als eine der aktivsten und meist geforderten Ortsstellen braucht ein Fahrzeug", unterstrich Mattle. 

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