Straßensperren aufgehoben
Ischgl, Galtür, Kaunertal, St. Anton und Nauders wieder erreichbar – Arlbergbahn gesperrt

Wegen Lawinengefahr waren zuletzt etliche Orte von der Außenwelt abgeschnitten (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Othmar Kolp

BEZIRK LANDECK. Die Lawinensituation  im Bezirk Landeck nach den starken Schneefällen bleibt bleibt angespannt. Derzeit herrscht weiterhin Lawinenwarnstufe 4. Die Straßensperren aus Sicherheitsgründen konnte inzwischen aber wieder weitgehend aufgehoben werden.

Stand: 15. Jänner, 20:00 Uhr

Straßensperren aufgehoben

Die Sperre der B188 Paznauntalstraße zwischen See und Kappl konnte bereits gegen 9 Uhr wieder aufgehoben werden. Seit 10 Uhr ist Ischgl wieder erreichbar. Schließlich wurde um gegen 13 Uhr die Sperre zwischen Ischgl/Valzur wieder aufgehoben werden.

Seit 14.00 Uhr ist Nauders wieder aus dem Bezirk Landeck erreichbar. Die Sperre der B180 Reschenstraße zwischen Pfunds und Nauders konnte aufgehoben werden. Zuvor war Nauders nur über die Schweiz bzw. Südtirol zu erreichen.

Gegen 16.00 Uhr wurde auch die Sperre der L18 Kaunertalstraße aufgehoben werden. Bis zur Mautstelle ist die L18 frei.

Die Straße nach Stuben, Zürs und Lech konnte indes um 14.30 Uhr wieder freigegeben werden.

Ab 19.00 Uhr wird die Sperre der B197 Arlbergpassstraße aufgehoben. St. Anton am Arlberg ist ab diesem Zeitpunkt auf dem Straßenweg wieder erreichbar.
Ab 22.00 Uhr wird die Sperre der B197 zwischen St. Anton am Arlberg und St. Christoph am Arlberg aufgehoben.

Fernpass ab 6 Uhr wieder offen

Ab morgen, Mittwoch, sechs Uhr Früh, wird der Fernpass nach Rücksprache mit der Lawinenkommission seitens der zuständigen Behörde für den Verkehr freigegeben. „Am Mittwoch, um 15 Uhr kann die B 179 Fernpass Straße zwischen Bichlbach und Lermoos wieder für den Verkehr freigegeben werden. Somit ist dann die gesamte Fernpass-Strecke wieder ohne Behinderungen für alle Fahrzeuge frei befahrbar“, berichtet BH Katharina Rumpf von Reutte

Arlbergbahn gesperrt – Schienenersatzverkehr eingerichtet


Wegen Lawinengefahr sind zwischen Bludenz und Landeck-Zams derzeit keine Fahrten möglich.
Die Arlbergbahnstrecke wurde am Sonntag um 19.30 Uhr gesperrt. Die ÖBB haben einen Schienenersatzverkehr zwischen Bludenz und Landeck-Zams über die S16 eingerichtet. Planen Sie in diesem Bereich derzeit 60 Minuten mehr Reisezeit ein. Infos finden Sie hier.

Lawinenwarnstufe 4

Aufgrund von weiteren Schneefällen sowie stürmischem Wind während der Nachtstunden als auch infolge des Einflusses der zu erwartenden Sonneneinstrahlung im Laufe des Tages haben die Experten des Lawinenwarndienstes Tirol die Lawinenwarnstufe 4, also große Lawinengefahr, für weitere Teile Tirols ausgegeben. In allen Bereichen nördlich des Inns, in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel sowie im nördlichen Osttirol herrscht ab sofort auch unterhalb der Waldgrenze große Lawinengefahr.
Den Höhepunkt dieser kritischen Situation haben wir aktuell überschritten“, erläutert der Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, Rudi Mair. „Die gute Botschaft ist: Die Lawinengefahr geht weiter zurück, die Gefährdung etwa von Verkehrswegen wird in den nächsten Tagen weiter abnehmen. Trotzdem haben wir heute noch große Lawinengefahr. Daher warnen wir eindringlich davor, die gesicherten Pisten derzeit nicht zu verlassen.“
Für Mittwoch, sieht Mair noch verbreitet große Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze. Diese soll aber tendenziell gegen Donnerstag auf die Lawinengefahrenstufe drei sinken. „Für den Wintersport gilt: Wer kein ausgewiesener Experte ist, soll auf den gesicherten Pisten bleiben und den Aufenthalt im freien Skiraum vermeiden. Gerade die Lawinengefahrenstufe drei wird oft unterschätzt, stellt aber die klassische Gefahrensituation für WintersportlerInnen dar“, erklärt der Lawinenexperte.

Stromausfälle: TINETZ zieht erste Bilanz

Über 250 TINETZ-Mitarbeiter stehen seit mehr als zehn Tagen im Dauereinsatz. Neben den Hotspots in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel und Schwaz kamen in den letzten Tagen weitere Einsatzgebiete im Oberland und Osttirol dazu. Derzeit gibt es noch in den Gemeinden Brixen i. Th., Fließ, Kaunertal, Längenfeld, Pfunds und Matrei i. O. unversorgte Kunden. Davon betroffen sind insgesamt noch 400 Haushalte.
Die Mitarbeiter der TINETZ werden auch in den nächsten Tagen damit beschäftigt sein, provisorisch reparierte Fehlerstellen wieder zur Gänze instand zu setzen und für alle Anlagen wieder den Normalbetrieb sicher zu stellen. Aktuelle aktuellen Störungen finden Sie hier.

Stand: 15. Jänner, 20:00 Uhr
Alle aktuellen Verkehrsmeldungen finden Sie hier.

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