Ischgl: Grünes Licht für neues Blaulichtzentrum

Im neuen Blaulichtzentrum im Ischgl sind künftig alle Helfer unter einem Dach vereint.
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  • Im neuen Blaulichtzentrum im Ischgl sind künftig alle Helfer unter einem Dach vereint.
  • Foto: Visualisierung: Ventira Architekten
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ISCHGL (otko). Die Feuerwehrhalle in Ischgl stammt aus dem Jahr 1981 und entspricht nicht mehr dem heutigen Platzbedarf. Am bestehenden Standort des Einsatzzentrums sollen nun ein neues Blaulichtzentrum für die Rettung, die Bergrettung und die Feuerwehr entstehen. Auch der Pflegeverein bekommt dort Lagerräumlichkeiten. "Wir haben 2014 in Zusammenarbeit mit der Dorferneuerung einen geladenen Architekturwettbewerb mit acht Büros durchgeführt. Das Siegerprojekt stammt von den Ventira Architekten aus der Schweiz", berichtet Bgm. Werner Bgm. Kurz.
In dem 4-geschoßigen Gebäude erhalten die Rettung und Bergrettung im 2. Untergeschoss ihre Fahrzeugboxen. Erschlossen wird das Untergeschoss durch die neue Parkgarage, wo eine direkte Zufahrt möglich ist. Im 1. Untergeschoss sind sämtliche Lagerräume und Nebenräume der Feuerwehr untergebracht. Im Erdgeschoss befinden sich die Garagen und die Kommandozentrale der Feuerwehr.
Die Obergeschosse beherbergen die Aufenthaltsräume der Feuerwehr und des Roten Kreuzes. Die Kubatur des Gebäudes beträgt 11.000 Kubikmeter.
In der Gemeinderatssitzung am 10. November 2015 haben nun die Mandatare einstimmig grünes Licht für die Errichtung des Blaulichtzentrums anstelle der bestehenden Feuerwehrhalle gegeben.

Vorarbeiten laufen

"Das heurige Jahr steht ganz im Zeichen der Vorarbeiten. Den Bau müssen wir dann zwischen Mai und November 2017 stemmen damit für die Wintersaison wieder alles bereit ist", so Kurz. Auch ein Ersatzquartier für die Feuerwehr muss gefunden werden
Inzwischen wurden die Fachplaner bestätigt und beschlossen. Während der Wintermonate soll das Projekt eingereicht werden. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass bis Herbst die Angebote eingeholt werden. Anfang Jänner 2017 sollen laut dem Ischgler Dorfchef die Vergaben fix und fertig sein. "Mit dem Grundnachbarn haben wir uns zu 99 Prozent geeinigt. Alle Anrainer wurden informiert und zur Präsentation eingeladen", erläutert Kurz.
Die Kosten für das neue Blaulichtzentrum beziffert der Ischgler Dorfchef zwischen 7,4 und 8 Millionen Euro. Nach dem neuen Kulturzentrum St. Nikolaus (5 Millionen Euro) und der neuen Parkgarage samt Gemeindeamt und Bauhof (33 Millionen Euro) ist dies das dritte Großprojekt innerhalb kürzester Zeit. "Danach müssen wir aber eine Stufe zurückschalten. Wenn alles so bleibt sind diese Großinvestitionen aber tragbar", betont Kurz abschließend.

Im neuen Blaulichtzentrum im Ischgl sind künftig alle Helfer unter einem Dach vereint.
Das Einsatzzentrum in Ischgl stammt aus dem Jahr 1981.

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