Kaiser Maximilian I. und das Paznaun

Erwin Cimarolli eröffnet am 6. Oktober die Maximilian-Ausstellung im Mathias Schmid Museum in Ischgl.
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  • Erwin Cimarolli eröffnet am 6. Oktober die Maximilian-Ausstellung im Mathias Schmid Museum in Ischgl.
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ISCHGL (otko). Das Land Tirol ruft anlässlich des 500. Todestages "des letzten Ritters" zum „Maximilianjahr“ aus. Der Habsburger-Kaiser Maximilian I. (1459-1519) war ein vielseitiger und umtriebiger Herrscher, der Tirol als seine Schatzkammer und Heimat bezeichnete. Über einhundert Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekte werden tirolweit und über die Landesgrenzen hinaus durchgeführt. Im Bezirk Landeck finden dazu auf Schloss Landeck und in der Erlebnisburg Altfinstermünz (Nauders) Veranstaltungen statt.
Im Mathias Schmid Museum in Ischgl zeigt Hausherr Erwin Cimarolli eine Ausstellung, die auf Eigeninitiative entstanden ist. Das private Museum feiert zudem 2019 das 20-Jahr-Jubiläum. Den Auftakt dazu bildet am 6. Oktober 2018 (Lange Nacht der Museen) die Eröffnung der Ausstellung über Kaiser Maximilian, die bis Ende Dezember 2019 läuft. Über weitere Jubiläumsveranstaltungen gibt sich Cimarolli vorerst bedeckt. "Geplant ist eventuell ein Workshop mit einer deutschen Kunstuniversität. Eine Entscheidung fällt im Laufe des Jahres", verrät Cimarolli.

Vielfältige Beziehungen

Für die Ausstellung hat Cimarolli zahlreiche Bilder und Dokumente über Kaiser Maximilian und das Paznaun zusammengetragen. Auch am Paznaun ging der Schwabenkrieg im Jahr 1499 nicht spurlos vorbei. Zudem ist auch das Jagdgebiet um Ischgl im Jagdbuch von Kaiser Maximilian I. (um 1500) vortrefflich beschrieben. Nachdem Ischgl im Jahr 1505 von Maximilian I. das Mautrecht im Fimbatal erhalten hatte, entwickelte sich die Gemeinde zu einem wohlhabenden Handelszentrum. Vom bekannten Künstler Mathias Schmid (1835-1923) aus See stammt das Gemälde „Kaiser Maximilian I. im Kloster Valduna“ (1870). Es zeigt wie sich der Kaiser nach einer Schlacht gegen die Eidgenossen um das Jahr 1500 erholt. "Dieses Gemälde ist Teil eines vierteiligen Gemäldezyklus 'Aus der Vorarlberger Sagenwelt', das der Mäzen Josef Andreas Ritter von Tschavoll bei Mathias Schmid für seine Villa in Feldkirch in Auftrag gab. Schmid hat Kaiser Maximilian nach Albrecht Dürer gemalt, wobei er ihn aber verjüngen musste", weiß Cimarolli. Das originale Skizzenbuch mit den vorbereitenden Bleistiftzeichnungen zum Gemälde „Kaiser Maximilian I. in Valduna“ (1870) ist im Mathias Schmid Museum zu sehen.

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