Geplante Skischaukel
Kappl/St. Anton: Entscheidung über Skigebietszusammenschluss

Das hintere Malfontal soll durch den Zusammenschluss Kappl-St. Anton am Arlberg skitechnisch erschlossen werden.
  • Das hintere Malfontal soll durch den Zusammenschluss Kappl-St. Anton am Arlberg skitechnisch erschlossen werden.
  • Foto: Heinz Haidegger
  • hochgeladen von Othmar Kolp

KAPPL/ST. ANTON (otko). Beim geplanten Zusammenschluss der Skigebiete Kappl und St. Anton am Arlberg dürfte bald eine Entscheidung in Wien fallen. Der Kappler Bürgermeister Helmut Ladner berichtete bei der Gemeinderatssitzung am 27. September, dass "für Ende November im Bundesverwaltungsgericht in Wien nunmehr eine Verhandlung anberaumt wurde." Bei dieser mündlichen Verhandlung werden die zusätzlich eingeholten Gutachten und die bereits dazu abgegebenen Stellungnahmen der Verfahrensparteien erörtert

45-Millionen-Projekt

Am 19. November 2015 hatte das Land Tirol per Bescheid nach nach eingehender Prüfung im Umweltverträglichkeitsverfahren grünes Licht gegeben. Eingereicht wurde das Projekt zur Umweltverträglichkeitsprüfung bereits am 19. Juli 2010. Geplant ist, dass die beiden Skigebiete "Rendl" (St. Anton am Arlberg) und "Dias Alpe" (Kappl) mit zwei neuen Bahnanlagen und drei neuen Pistenanlagen zusammengeschlossen werden. Daneben sind auch Maßnahmen zur Sicherung von Lawinen, die Erweiterung der Beschneiungsanlage "Rendl", der Neubau eines Gerinnes und der Bau von zwei Zufahrten nötig. Unter anderem müssen Ausgleichsmaßnahmen an der Rosanna und Trisanna durchgeführt werden. Insgesamt sollen 45 Mio. Euro investiert werden.

Beschwerde eingelegt

Die Tiroler Umweltanwaltschaft und der Österreichische Alpenverein (ÖAV) machten von Anfang an gegen den geplanten skitechnischen Zusammenschluss mobil. Allen voran wird die Inanspruchnahme des bisher "fast unberührten und schützenswerten hinteren Malfontal" (Gemeinde Pettneu am Arlbrg) massiv kritisiert. Vor dem Bundesverwaltungsgericht legten sie Beschwerde gegen den positiven Bescheid der Tiroler Landesregierung ein.

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