Kaunertal: Spatenstich für neues Gemeindehaus – mit VIDEO

Spatenstichfeier: Bgm. Pepi Raich (2. v.l.) und LR Johannes Tratter (3.v.re) gaben den offiziellen Startschuss.
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KAUNERTAL (otko). Die Arbeiten zum Bau des neuen Gemeindehauses laufen bereits auf Hochtouren. Vergangenen Mittwoch fand die Spatenstichfeier statt. Bgm. Pepei Raich und Vizebgm. Ingeburg Plankensteiner konnten neben zahlreichen Gemeinderäten, Firmenvertretern, Planern, Nachbarn auch den für die Gemeinden zuständigen LR Johannes Tratter als Ehrengast begrüßen. Pfarrer Michael Witti (Partnergemeinde Feichten) nahm die Segnung der Baustelle vor. Die Kinder von der Kinderkrippe und vom Kindergarten legten nach dem offiziellen Spatenstich kräftig Hand am Erdhaufen an.
"Solch ein Neubau ist eine große Herausforderung und es braucht ein gutes Architektenteam, eine profunde Bauleitung und gute Firmen", betonte Bgm. Pepi Raich. Nach jahrelangen Vorarbeiten und Diskussionen wird am bisherigen Standort ein neues, barriefrefreies Gemeindehaus errichtet. Das alte Gebäude wurde bereits abgerissen. Die Gemeindeverwaltung ist während der Bauarbeiten in das "Auer-Haus" übersiedelt.
"Als Vorzeigegemeinde in Sachen Barrierefreiheit wollten wir schon lange das Gemeindehaus umbauen. Eine komplette Renovierung bzw. Adaptierung hätte wesentlich mehr gekostet, was uns mehrfach von Baumeistern bestätigt worden ist. Zudem besteht auch kein Denkmalschutz", so der Dorfchef. Mit großzügiger finanzieller Unterstützung des Landes hat sich der Gemeinderat einstimmig für einen Neubau ausgesprochen.

Großzügige Landesförderung

Insgesamt 2,1 Millionen Euro brutto werden investiert. Das Land Tirol zahlt dabei über drei Jahre verteilt insgesamt 1 Million Euro an Bedarfszuweisungen aus. Der Plan stammt von Architektin DI Bettina Platter (Architektengemeinschaft Platter-Häusler) aus Zams. Die Bauleitung übernimmt Karl Stecher aus Nauders. 
"Wir wollen den ländlichen Bereich attraktiv machen und eine gute Infrastruktur wie im Zentralraum schaffen. Für viele Gemeinden sind Investitionen in solche Großprojekte kostenmäßig nicht einfach umzusetzen und daher gibt es verschiedene Förderungstöpfe, wie zum Beispiel den Gemeindeausgleichsfonds", erläuterte LR Tratter. Die gefundene Lösung für den Baubau sei gut und auch viele Vereine finden dort ihren Platz.

Moderner Bau und neuer Dorfplatz

In dem modernen Bau aus Holz, der passend zur Naturlandschaft ist, werden im Tiefparterre Räumlichkeiten für die Kaunertaler Vereine geschaffen. Im Parterre gibt es einen Sitzungssaal, der auch für kleiner Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Gemeinde-Verwaltung, die auf den neuesten Stand gebracht wird, findet im Obergeschoss Platz. Der Vorplatz wird ebenfalls neu gestaltet und zusammen mit der Dachkonstruktion entsteht ein Pavilloneffekt.

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