Coronavirus
Krankenhaus Zams trifft Vorsorge-Maßnahmen für Teilnehmer an Venedig-Ausflug

Keiner der 19 MitarbeiterInnen des Krankenhaus St. Vinzenz Zams weist Verdachtsmomente einer Ansteckung auf.
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ZAMS. 19 MitarbeiterInnen des Krankenhaus Zams besuchten im Rahmen eines Betriebsausflugs den Karneval von Venedig. Sie stehen ab sofort unter besonderer Beobachtung. Grund dafür ist die aktuelle Corona-Virus-Situation in Norditalien.

Präventionsmaßnahme

Die besondere Sensibilität im Umgang mit der Corona-Virus-Thematik veranlasst das Krankenhaus Zams zu der aktiven Präventionsmaßnahme. 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Rahmen eines Betriebsausflugs vom 20. bis 21. Februar den Karneval in Venedig besucht. Bekanntlich sind die oberitalienischen Regionen Venetien und Lombardei von der Infektionskrankheit betroffen.

Derzeit keine Verdachtsmomente

Keiner der MitarbeiterInnen aus Zams zeigt aktuell irgendwelche Verdachtsmomente in Richtung einer Ansteckung. Es gibt keinerlei Anzeichen der drei Hauptsymptomatiken Halsschmerzen, Husten und Kurzatmigkeit. Falls auch nur eine dieser Symptomatiken auftreten sollte, müssen die betroffenen MitarbeiterInnen zuhause bleiben und umgehend die Betriebsärztin des Krankenhauses informieren. Diese würde alle weiteren Schritte im Spital einleiten. Bei klaren Verdachtsmomenten würden unter anderem unmittelbare Tests bei Betroffenen erfolgen. Die entsprechenden Ergebnisse würden innerhalb von vier Stunden vorliegen. Bis zum Vorliegen etwaig auszuwertender Tests wäre eine Quarantäne bei den getesteten Personen angeordnet.
„Alle 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an dem Betriebsausflug nach Venedig teilgenommen haben, sind über diese Dienstanweisung informiert und werden diese auch strikt befolgen“ erklärt Dipl. KH-Bw. Bernhard Guggenbichler, Geschäftsführer im Krankenhaus Zams.

Reine Vorsichtsmaßnahme

Der ärztliche Direktor des Krankenhaus Zams, Prim. Univ.-Prof. Dr. Ewald Wöll, hat die Vorgangsweise in enger Abstimmung mit Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss definiert. Weiss ist Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin II in Innsbruck. Der renommierte Spezialist für Infektiologie und Immunologie legte in der Abstimmung Wert auf die Feststellung, dass es aktuell keinen bestätigten Corona-Fall in Venedig gibt. „Es handelt sich somit um eine reine Vorsichtsmaßnahme“, betont Dr. Ewald Wöll.

"Coronavirus zwischen Wahrheit und Hysterie": Vortrag von Dr. Florian Überall

Informationen zum Coronavirus

Bei Fragen rund um das Coronavirus kann rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche die Infoline der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) kontaktiert werden: 0800 555 621.

Kostenlose 24-Stunden-Hotline des Landes Tirol: 0800 80 80 30

Weiterführende Informationen finden sich unter www.tirol.gv.at/coronavirus sowie unter www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/.

Auf der Seite des Sozialministeriums (www.sozialministerium.at) werden aktuelle Informationen laufend eingepflegt.

Erste Verdachtsfälle in Tirol, Zentrum für Schnelltest soll eingerichtet werden


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Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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