Polizeimeldung
Lawinenabgang in Zams forderte ein Todesopfer

Ein Polizeihubschrauber im Einsatz bei der Landung neben der Talstation der Venetbahn.
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  • Ein Polizeihubschrauber im Einsatz bei der Landung neben der Talstation der Venetbahn.
  • Foto: ZOOM.TIROL
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ZAMS. Bei einem Lawinenabgang gegen Mittag im Venet-Gebiet wurden außerhalb des  gesicherten Skiraums sechs Personen verschüttet. Zwei Wintersportler wurden dabei verletzt. Ein 14-jähriger Jugendlicher konnte nur mehr tot geborgen werden.

Tödlicher Lawinenunfall am Venet, Gemeindegebiet Zams

Am 11. Dezember 2021 waren sechs befreundete Skifahrer im Alter von 12 bis 15 Jahren (alles Österreicher) im freien Skiraum des Skigebietes Venet, im Gemeindegebiet von Zams beim Varianten fahren. Gegen 11:55 Uhr fuhren sie in einen nach Norden ausgerichteten Hang im Variantenbereich östlich der sogenannten „Wanne“ ein. Unmittelbar unterhalb eines mehr als 35 Grad steilen Hanges in einer Seehöhe von rund 2.100 Meter hielt die Gruppe an und sammelte sich. In diesem Augenblick löste sich oberhalb der Gruppe ein ca. 70 Meter breites und ca. 250 Meter langes Schneebrett, welche alle genannten Gruppenmitglieder erfasste.
Während drei der Jugendlichen zwar mitgerissen, jedoch nicht verschüttet wurden und unverletzt blieben, wurden die anderen drei verschüttet.

Das rund 70 bis 80 Meter breite Schneebrett erfasste die sechs einheimischen Jugendlichen.
  • Das rund 70 bis 80 Meter breite Schneebrett erfasste die sechs einheimischen Jugendlichen.
  • Foto: ZOOM.TIROL
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Jugendlicher nach eineinhalb Stunden tot geborgen

Zwei der Jugendlichen wurden nur teilverschüttet und konnten von ihren Kameraden mit schweren Verletzungen geborgen werden. Sie wurden mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus nach Zams geflogen. Einer der Jugendlichen (14 Jahre alt) wurde ca. 100 Meter weit mitgerissen und gänzlich verschüttet. Er konnte um 13:27 Uhr von den alarmierten Einsatzkräften durch eine Sondier-Kette der Bergrettung geortet und geborgen werden. Der anwesende Notarzt konnte jedoch nur mehr den Tod des 14-Jährigen feststellen. (Quelle: Polizei)
Im Einsatz standen mehr als 50 BergretterInnen der Ortstellen Landeck, Schönwies, See, Ried i. Oberinntal, Kaunertal, Flirsch, Pettneu, mehrere Lawinensuchhunde sowie zwei Notarzthubschauber und ein Polizeihubschrauber.


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