Lawinensituation entspannt sich weiter

Die Schneeräumung der Arlberg Bahnstrecke lief am Dienstagnachmittag auf Hochtouren.
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BEZIRK LANDECK (otko). „Die Lawinensituation entspannt sich weiter. Am Mittwoch, müssen wir mit der einsetzenden starken Erwärmung kurzfristig noch einmal mit einer Gefahrenspitze rechnen. Das betrifft vor allem die Gefahr von Nass- und Gleitschneerutschen. Deshalb ist für den Wintersport abseits gesicherter Pisten allerhöchste Vorsicht geboten“, warnt Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol. Die nächsten Tage soll sich die Lawinensituation dann endgültig entspannen.
Im Laufe des Dienstags hat sich die Lawinengefahrensituation für zahlreiche Straßen im Oberland und Außerfern wieder verbessert, viele Verkehrswege konnten nach Erkundungsflügen der Lawinenkommissionen wieder freigegeben werden. So ist das Paznaun, die Arlberg-Orte St. Anton, St. Christoph, Stuben, Lech und Zurüs sowie Nauders wieder erreichbar. Inwzischen wurde auch die Sperre der L 18 Kaunertalstraße sowie der L 348 Spisser Landesstraße aufgehoben. Somit sind wieder alle Orte im Bezirk Landeck auf dem Straßenweg erreichbar.
Am Mittwochfrüh waren laut ÖAMTC noch die B 184 Engadinerstraße  zwischen Kajetansbrücke und Staatsgrenze Schalkl sowie die L 68 Stanzertallandestraße zwischen Pettneu und Schnann gesperrt.

Arlbergbahn noch gesperrt

Der Räumeinsatz auf der Arlbergbahn läuft seit Dienstag auf Hochtouren. Laut ÖBB soll die Bahnstrecke voraussichtlich gegen 15:30 Uhr wieder frei gegeben werden. Derzeit läuft noch ein Schienenersatzverkehr zwischen den Bahnhöfen Landeck-Zams Bludenz. Auch die Bahnhöfe Langen und St. Anton werden mit den Bussen seit gestern wieder angefahren. Reisende müssen hier bis zu 30 Minuten mehr Fahrzeit einplanen.

Umfangreiche Erkundungsflüge in Tirol

Im Laufen sind heute den ganzen Tag über umfangreiche Lawinenerkundungsflüge in fünf Tiroler Bezirken: Während der Landeshubschrauber seit den frühen Morgenstunden in den Bezirken Schwaz und Innsbruck-Land unterwegs ist, sind vier Bundesheer-Helikopter in den Bezirken Imst, Landeck und Reutte in der Luft.
„Dabei sind diesmal besonders die Schutzbauten wie Lawinendämme und Anrissverbauungen im Blickpunkt. Hier will die Wildbach- und Lawinenverbauung in den Bezirken Innsbruck-Land, Imst und Landeck den Zustand der Schutzbauten und ihre Kapazitäten im Hinblick auf den noch andauernden Winter erfassen“, erklärt Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol im Landhaus in Innsbruck.

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