Venet Bergbahnen AG
Lentsch: „Transparenz sollte gerade jetzt an oberster Stelle stehen“

Rettungspaket für die Venet Bergbahnen AG: Die Gemeinden Landeck und Zams sollen zusammen 900.000 Euro stemmen.
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LANDECK, ZAMS. Venet-Rettungspaket: Landtagsabgeordneter und Bezirksparteivorsitzender Benedikt Lentsch dankt SPÖ-Fraktion in Landeck für Einsatz. Harsche Kritik übt er an den Aussagen des Interims-Stadtchefs Thomas Hittler.

Erfolgreiche Aufsichtsbeschwerde

Der Zammer SPÖ-Landtagsabgeordnete Benedikt Lentsch kritisiert den Umgang mit den finanziellen Ressourcen am Venet seit Monaten scharf, heißt es in einer Aussendung. Er dankt der Landecker SPÖ-Fraktion als Bezirksvorsitzender für ihren beharrlichen Einsatz in der Sache und hebt die erfolgreiche Aufsichtsbeschwerde als wichtig für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler hervor – die BEZIRKSBLÄTTER berichteten.

SPÖ-Landtagsabgeordneter Benedikt Lentsch fordert mehr Transparenz.
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„Transparenz sollte gerade jetzt an oberster Stelle stehen“, fordert Lentsch: „Die BH Landeck hat den Gemeinderatsbeschluss zum Venet-Rettungspaket aufgehoben. Wir haben immer darauf hingewiesen, dass man die Zahlen seriös aufbereiten muss. Die Bürgermeister von Landeck und Zams hätten wissen müssen, dass ein solcher Budgetplan niemals durchgehen kann. Es ist unglaublich, wie verantwortungslos hier mit Geldern der beiden Gemeinden umgegangen wird. Wenn so weitergearbeitet wird, wird unser Venet nicht mehr lange unser Hausberg sein. Dabei hätte der Venet großes Potenzial und könnte ein enormer Gewinn für unsere Region sein.“ Die Budgetplanungen und Rechnungsabschlüsse müssten nun umgehend veröffentlicht werden.

SPÖ-Landtagsabgeordneter Benedikt Lentsch fordert mehr Transparenz.
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Kritik am Interims-Stadtchef Hittler

Hart ins Gericht geht der Oberländer SPÖ-Abgeordnete mit den Aussagen des Landecker Interims-Stadtchefs Thomas Hittler (ÖVP): "Verzweifelt zu versuchen, der SPÖ die Schuld an einem möglichen Liquiditätsengpass der Bergbahnen AG zu geben ist abenteuerlich“, macht Lentsch deutlich: „Wie immer gibt es offensichtlich kein Schuldbewusstsein in der ÖVP. Thomas Hittler erkennt einen Fehler nicht einmal, wenn er ihn vom Bezirkshauptmann in einem vierseitigen Schreiben erklärt bekommt. Dieses Verhalten ist eines Stadtchefs unwürdig. Die Bürgermeister von Landeck und Zams müssten sich jetzt einmal intensiv mit den Kostentreibern am Berg auseinandersetzen, anstatt über die Schließung des Rifenal-Liftes zu philosophieren. Nachdem ich die Zahlen kenne, bin ich mir sicher, wir müssen den Venet nicht retten, sondern nur vernünftig und professionell führen.“

Venet-Rettungspaket: Aufsichtsbeschwerde der Landecker SPÖ erfolgreich


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