Neuer Mobikfunkstandard
Mobilfunkbetreiber bezweifeln Seriosität der Landecker 5G-kritischen Initiative

Der Ausbau des 5G-Netzes sorgt für Diskussionen (Symbolbild).
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LANDECK (otko). Das Forum Mobilkommunikation reagiert auf die geäußerten Bedenken zum Netzausbau der 5G-kritischen Initiative aus Landeck.

Zweifel an wissenschaftlich fundierten Aussagen

Eine kritische Initiative aus Landeck hatte kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz auf mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt aufmerksam gemacht. Die neue 5G-Technik soll durch die höhere Strahlenbelastung möglicherweise diverse Krankheiten wie z.B. Krebs auslösen oder zumindest begünstigen.
Das Forum Mobilkommunikation (FMK), als freiwillige Interessensvertretung der österreichischen Mobilfunkbranche, möchte die getätigten Aussagen daher nicht unkommentiert lassen. Forums-Sprecher Georg Wagner meint dazu: "Wenn also die Initiative sagt, sie hätte sich mit dem Thema 'monatelang' auseinander gesetzt, dann muss sie sich die Frage gefallen lassen, ob sie sich um kompetente, wissenschaftlich fundierte Informationen umgesehen hat, oder nur in der 'eigenen Bubble', wo sich Mythen, Fakefacts und Horrorszenarien ja gegenseitig selbst bestätigen." 5G sei nichts anderes als ein neues Übertragungsprotokoll. "Also die 'Sprache', mit der Daten digital übertragen werden. Die Technologie ist und bleibt 'Funk', also nichts neues!"
Der Nutzen von 5G liegt für jede Österreicher auf der Hand: "Denn jährlich steigt der Datenverbrauch um bis zu 105 Prozent. LTE erreicht damit seine Kapazitätsgrenze in absehbarer Zeit, deshalb ist 5G schon alleine deshalb notwendig, damit die Netze auch in Zukunft die Bedürfnisse der Nutzer erfüllen können – neue Mobilfunkmasten bedarf es nicht mehr, die Anzahl wird annähernd gleich bleiben, denn die werden nur umgebaut", so Wagner.

5G-Ausbau in Landeck – Initiative fordert Bedenken ernst zu nehmen

Keine Kausalität mit Erkrankungen gefunden

Zudem gebe es jede Menge Studien, davon auch viele Langzeitstudien. "Funk ist eine über 100 Jahre alte Technologie und wird seit Jahrzehnten beforscht. In der Zwischenzeit sind über 25.000 Studien erschienen, rund 1.000 beschäftigen sich mit extrem hohen Frequenzen. Mit keiner einzigen konnte eine belastbare Kausalität mit Erkrankungen gefunden werden", betont der Forums-Sprecher.
Auch sei die Forderung nach dem „Herunterfahren“ der Leistungen längst erfüllt: "Digitale Mobilfunknetze steuern Ihre Sendeleistung zur Verbesserung des Energieverbrauchs und der Frequenzökonomie entsprechend der Auslastung und der Verbindungsqualität zu den einzelnen Endgeräten, die ebenfalls Ihre Leistung steuer). Bei guter Verbindung – also wenn die Station nahe am Nutzer ist – reduziert sich die Leistung eines Endgerätes in den Milliwattbereich", zeigt Wagner auf.

NRin Pfurtscheller: „Aufklärung und Diskussion zu 5G besonders wichtig“

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