Mobilitätssterne-Regen für den Bezirk Landeck

Auszeichnung: Bgm. Paul Greiter (Gemeinde Serfaus) mit LHStvin Ingrid Felipe bei der Verleihung der Mobilitätssterne 2015.
  • Auszeichnung: Bgm. Paul Greiter (Gemeinde Serfaus) mit LHStvin Ingrid Felipe bei der Verleihung der Mobilitätssterne 2015.
  • Foto: Energie Tirol
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SEFAUS/LANDECK. In der Festrede anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung im Innsbrucker Landhaus zeigte sich Mobilitätslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe erstaunt, über „die große Vielfalt innovativer Mobilitätsprojekte in den Gemeinden“: „Bemerkenswert ist, dass zu den gängigen Maßnahmen wie Tempo-30-Zonen, Förderung von Rad- und Fußwegen oder Errichtung von Schutzwegen zusehends auch Initiativen treten, die weniger auf Verbote und Regulative als auf Akzeptanz, Beteiligung und Engagement setzen.“ Felipe spricht damit die inzwischen „gewachsene Zahl von Rufbussystemen an, die auf ehrenamtlichem Engagement basieren. Auffällig ist zudem die hohe Zahl neu entstandener Begegnungszonen, die langfristig die Erhöhung der Lebensqualität in den Ortskernen sowie die Stärkung lokaler Wirtschaftsbetriebe zum Ziel haben. Der Schlüssel zum Erfolg heißt in beiden Fällen BürgerInnenbeteiligung und Akzeptanz“, so die Mobilitätslandesrätin abschließend.

Mobilitätssterne für Serfaus und Landeck

„Als Vorreitergemeinde“ bezeichnete die Jury die Verkehrspolitik der Gemeinde Serfaus: „Die Umsetzung der Begegnungszone sowie ihre Begleitung durch ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren sind absolut vorbildhaft und werden zur Nachahmung empfohlen.“ Mehr als die Hälfte des Ortskerns wurde im vergangenen Jahr mit Einführung der Begegnungszone verkehrsberuhigt - PKWs, FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind dort gleichberechtigt. Die Gemeinde setzt bei ihrer verkehrspolitischen Initiative auf die Freiwilligkeit der Anwohner, auf ihr Auto zu verzichten. Begleitend zur Begegnungszone hat die Gemeinde überdies das Leihfahrradprojekt Next-Bike gestartet. Das brachte Serfaus drei Mobilitätssterne und ein Lob der Jury, die jetzt „Serfaus zur Spitzenriege der Tiroler Mobilitätsgemeinden“ zählt. Auch die Stadt Landeck wurde für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie zur Förderung des Fußverkehrs mit zwei Mobilitätssternen bedacht.

Tirolweite Spitzenreiter 2015

Angelehnt an die Sterne-Auszeichnung in der Gastronomie wurden im Rahmen des Festakts 36 Gemeinden Mobilitätssterne für außerordentliche Leistungen in der kommunalen Verkehrspolitik verliehen. Im Fokus der Jurybewertung standen die Vier-Sterne-Gemeinden Kufstein, Schwaz, Wörgl und Virgen sowie die weiteren 14 Gemeinden, die von der Jury mit je drei Mobilitätssternen bedacht wurden.

Die Tiroler Mobilitätssterne werden seit 2009 alle zwei Jahre von einer unabhängigen Jury vergeben. Die Jury entscheidet auf Grundlage eines ausführlichen Kriterienkatalogs und kann Gemeinden mit bis zu fünf Mobilitätssternen würdigen.

Die Tiroler Mobilitätssterne sind eine Initiative im Rahmen des Mobilitätsprogramms „Tirol mobil“, mit dem sich das Land in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Schulen und Betrieben den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsangebote zum Ziel gesetzt hat. Die Organisation des Auszeichnungsverfahrens „Tiroler Mobilitätssterne“ und die Betreuung der Gemeinden liegt bei Energie Tirol.

Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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