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Murbecken – Höchstmöglicher Schutz vor Unwettern

Ausbaggerungsarbeiten von Murbecken im Erhaltungsbereich der Autobahnmeisterei Imst zwischen Zirl und Zams.
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  • Ausbaggerungsarbeiten von Murbecken im Erhaltungsbereich der Autobahnmeisterei Imst zwischen Zirl und Zams.
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LANDECK/IMST. Die ASFINAG kontrolliert im Herbst 43 Mur- und Rückhaltebecken entlang der Autobahnen und Schnellstraßen im Oberland.

Verstärkte Kontrollen

Murbecken bieten vor allem bei Unwettern höchstmöglichen Schutz. Die ASFINAG kontrolliert im Herbst 43 solcher Rückhaltesysteme verstärkt, um bei schlechter Witterung gerüstet zu sein.
Starkregen ist gerade im Herbst eine große Herausforderung für Autofahrerinnen und Autofahrer. Das gilt jedoch auch für die Autobahnmeistereien in Tirol. Intensive Niederschläge bedeuten für die ASFINAG auch abseits der Autobahnen viel Arbeit. Und wie jedes Jahr sind solche Regenfälle gerade im Herbst keine Seltenheit.
Allein im Tiroler Oberland gibt es 43 kleinere und größere Mur- und Rückhaltebecken, die die A 12 Inntal Autobahn und die S 16 Arlberg Schnellstraße im Falle von schweren Unwetter oder Muren schützen sollen. „Wir kontrollieren diese Becken zurzeit täglich. Denn nach einem Unwetter müssen diese oft geleert oder sogar ausgebaggert werden. Nur so stehen diese Schutzeinrichtungen in vollem Umfang ständig zur Verfügung“, erklärt ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele.

Heuer bereits 640.000 Euro investiert

Die Becken haben ein Fassungsvermögen von 100 Kubikmetern bis hin zu 45.000 Kubikmetern. 33 dieser Becken gibt es entlang der Arlberg Schnellstraße – weitere 14 Murbecken an der Inntal Autobahn zwischen Zirl und Zams. Bei extremen Regenfällen haben die Mitarbeiter der Autobahnmeistereien St. Jakob und Imst ein besonderes Auge auf diese Einrichtungen. „Sollten Geröll oder Muren diese Becken füllen, reagieren wir sofort und beauftragen Firmen, die die Becken ausbaggern. Zusätzlich kontrollieren wir die Entwässerung entlang der Strecke, ob die Oberflächenwässer auch ordnungsgemäß abgeleitet werden. Ansonsten würde es zu Überschwemmungen oder Aquaplaning auf der Autobahn kommen“, so Siegele. 2019 hat die ASFINAG bereits 640.000 Euro für die Räumung der Murbecken investiert.

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