Climate Aid Konzert am KORG Zams
Musik und der Klimawandel kennen keine Grenzen

Das "Climate Aid" Konzert war ein gebührender Abschluss für eine erfolgreiche Projektwoche.
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ZAMS (sica). Die Klimakrise ist so präsent wie nie zuvor, auch am Oberstufenrealgymnasium Zams. Und dass die Umwelt in Schweden nicht nur Greta Thunberg interessiert, zeigten Schüler des Sannarpsgymnasiusm Halmstadt, die zum Erasmus+ Projekt nach Tirol gereist sind - umweltbewusst mit dem Zug versteht sich.

Von Null auf Hundert in sechs Wochen

Kurz vor den Sommerferien stand bereits fest, die Förderungen für das Erasmus+ Projekt sind gesichert. Doch während der Ferienzeit stand das Projekt ohne die Schüler still. Deshalb wurde im September gleich voll durchgestartet und in nur sechs Wochen das Climate Aid Konzert als Projektabschluss organisiert. "Da kann man noch so viele Ideen haben, ohne die Motivation der Kollegen kann man sowas nicht alleine auf die Füße stellen.", beteuert Christian Unsinn, Hauptorganisator und Projektverantwortlicher und Direktorin Helga Noflatscher-Posch fügt lächelnd hinzu: "Solche LehrerInnen und SchülerInnen zu haben, die so etwas organisieren und bravourös meistern sind ein Geschenk!" 

Länderübergreifende Stimmgewalt

Am Donnerstag, 24. Oktober war es soweit, die SchülerInnen aus Zams und Halmstad konnten endlich das Einstudierte zum Besten geben und bewiesen, dass Musik verbindet. Nach einer ganzen Woche mit der fächerübergreifenden, thematischen Auseinandersetzung mit dem Ökosystem Gletscher (in Schweden wird das Thema Ozean behandelt), hieß es ab 18.30 Uhr: "Live aus dem Studio". Ganz im TV-Nachrichten Stil gehalten brachten die SchülerInnen dem zahlreichen Publikum die Brisanz des Klimawandels mit österreichischer und schwedischer Musiktradition näher. Von bekannten Hits wie dem "Earth Song" bis hin zu einer "Klimaimprovisation" wurde das Konzertprogramm passend zum Thema gestaltet und die Umsetzung war erstklassig.  Abschließend hieß es für alle gemeinsam "Now is the time" und diente als Weckruf für den Klimaaktivismus. Das Land Tirol zeichnete die Veranstaltung als „Green Event“ aus.

Wiedersehen im Halmstad

Bevor die Gymnasiasten aus Schweden wieder in den Zug stiegen und die Heimreise in Angriff nahmen, wurde als Zeichen für ein erfolgreiches Projekt und den Klimawandel gemeinsam eine Rotbuche gepflanzt. Für die Konzertbesucher gab es als Andenken Rotbucheneckern in klimaneutral produzierten Papiersäckchen zum "Mit-nach-Hause-Nehmen".
Nach dieser Woche des Austausches fällt das Abschiednehmen für die Teenager sicher nicht leicht, aber das Wiedersehen im Mai tröstet. Im Frühjahr heißt es dann für die 6b auf zum Ozean, wenn sie die rund 26 stündige Reise mit dem Zug nach Halmstad antreten, um ihre schwedischen Kollegen im Zuge des Projekts zu besuchen.

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