Neue Halle für die Seer Feuerwehr

Neuer Standort geplant: Die Feuerwehr See ist derzeit im hinteren Bereich des Mehrzweckgebäudes beheimatet.
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SEE (otko). Der Voranschlag 2016 sieht in See ein Budget von 3,4 Millionen Euro (2015: 3,1 Millionen Euro) vor. Davon entfallen auf den ordentlichen Haushalt rund 3,2 Millionen Euro und den außerordentlichen Haushalt 206.500 Euro. Der Voranschlag wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.
"Das Budget ist gegenüber dem Vorjahr um einiges höher. Heuer sind noch zahlreiche Schäden von der Murenkatastrophe vom Juni 2015 zu beseitigen, die wir 2015 nicht mehr geschafft haben. Gerade in Sachen Straßen und Kanal ist hier noch einiges zu erledigen", berichtet Bgm. Anton Mallaun. 70 Prozent der Kosten für die Wiederherstellung der Schäden übernimmt laut dem Seer Dorfchef der Katastrophenfonds.
Die neuen Schutzmaßnahmen am Schallerbach sind mit 12,5 Millionen Euro projektiert. Das Projekt soll 2025 fertig gestellt werden. Hier trägt die Gemeinde See 10 Prozent der Kosten. "2015 haben wir bereits 130.000 Euro bezahlt und auch heuer sind im Haushalt rund 100.000 Euro dafür budgetiert. In den nächsten Jahren stehen hier noch größere Brocken an", so Mallaun.

Brückenschlag

Wegen der Murenkatastrophe konnte 2015 auch geplante Fertigstellung der neuen Gemeindestraße zwischen den Weilern Elis und Gries nicht umgesetzt werden. Auch dieses Projekt soll heuer abgeschlossen werden.
Zudem soll auch heuer die geplante Brücke beim Gemeindehaus über die Trisanna realisiert werden. Damit sollen die nördlich gelegenen Parkplätze erschlossen werden, die die Gemeinde bereits vor Jahren erworben hat. "Im Voranschlag wurde sie mit 206.500 Euro berücksichtigt. Allerdings sind die Gesamtkosten für die Brücke noch offen. Auch die Förderungen sowie die Beiträge von Anrainern, da es sich auch um zwei Höfeerschließungen handelt, müssen noch verhandelt werden", erläutert das Seer Dorfoberhaupt. Der Baubeginn ist für Herbst 2016 geplant, um die Niederwasserperiode auszunutzen.

Neuer Standort

Für ein weiteres Projekt laufen heuer bereits die Vorarbeiten. "Für die Feuerwehrhalle, die derzeit im hinteren Bereich des Gemeindehauses situiert ist, planen wir einen neuen Standort", verrät Mallaun. Für den erforderlichen Grunderwerb wurden im Voranschlag 2016 bereits Mittel budgetiert. "Der Standort ist momentan aber noch völlig offen. Heuer werden wir um einen geeigneten Bauplatz schauen und die Planung vorantrieben und fixieren. Auch die Finanzierung samt Förderungen muss noch abgeklärt werden", schildert Mallaun die weitere Vorgehensweise. Eine Umsetzung des Projekts ist für 2017 geplant.

Neuer Standort geplant: Die Feuerwehr See ist derzeit im hinteren Bereich des Mehrzweckgebäudes beheimatet.
Bgm. Anton Mallaun: "2016 werden die restlichen Schäden der Murenkatastrophe beseitigt."

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