Schüler informierten sich über Lawinenschutz in Galtür

DI Gebhard Walter (3. v. r.) und DI Daniel Kurz (re.) von der Wildbach- und Lawinenverbauung luden 70 Schüler zur Wanderung auf den Lawinenlehrpfad Galtür. Mit im Bild: Martin Walter, der Gemeindevorstand von Galtür (Bildmitte) und die Lehrerschaft (v.l.n.r.) Nicole Zangerl, Georg Juen, Michael Zangerl, Thomas Rudigier, Bettina Struc, Olga Huber. Im Hintergrund: Schutzverbauung Galtür.
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  • DI Gebhard Walter (3. v. r.) und DI Daniel Kurz (re.) von der Wildbach- und Lawinenverbauung luden 70 Schüler zur Wanderung auf den Lawinenlehrpfad Galtür. Mit im Bild: Martin Walter, der Gemeindevorstand von Galtür (Bildmitte) und die Lehrerschaft (v.l.n.r.) Nicole Zangerl, Georg Juen, Michael Zangerl, Thomas Rudigier, Bettina Struc, Olga Huber. Im Hintergrund: Schutzverbauung Galtür.
  • Foto: WLV Tirol
  • hochgeladen von Othmar Kolp

GALTÜR. Gerade in einer alpinen Region wie Tirol ist der Schutz vor Lawinen eine besonders wichtige Aufgabe. Alleine 2017 wurden daher im gesamten Bundesland 7,2 Millionen Euro in den Lawinenschutz investiert. Für dieses Jahr sind 6,5 Millionen Euro vorgesehen – davon mehr als eine Million Euro im Bezirk Landeck.
Wie Lawinenschutz in der Praxis funktioniert, stand im Mittelpunkt einer Wanderung, zu der die Wildbach- und Lawinenverbauung 70 Schüler der NMS Paznaun in Galtür begrüßen konnte. Experten der WLV informierten vor Ort über die historische Entwicklung, die Maßnahmen im Gelände und Tal sowie die Bedeutung des Lawinenschutzes für einen Lebensraum wie Galtür. Zum Abschluss der Wanderung wurde die Lawinenbaustelle am Adamberg besucht, wo Baumaterial eindrucksvoll mit einem Hubschrauber verladen wurde. „Wir wollten den Schülern der 4. Klassen aus erster Hand vermitteln, dass hinter dem Lawinenschutz ein umfassendes Konzept steht – von der Gefahrenzonenplanung über die Aufforstung bis hin zu Schutzprojekten im Gelände“, erklärt DI Gebhard Walter, Leiter der Sektion Tirol der Wildbach- und Lawinenverbauung.
Galtür ist von insgesamt 27 Lawinenstrichen bedroht. Schon sehr früh versuchten die Bewohner, ihre Häuser und Wirtschaftsgebäude durch Lawinenmauern zu schützen – die älteste dieser Mauern stammt aus dem Jahr 1613. Quer durch alle Jahrhunderte gab es immer wieder schwere Lawinenjahre – zuletzt 1981, 1984 und 1999. Die WLV hat in den
vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen umgesetzt: von umfangreichen
Schutzprojekten im Anbruchgebiet bis zu Dämmen und Mauern.

Über die WLV Sektion Tirol

Die Wildbach- und Lawinenverbauung ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und besteht aus sieben Sektionen. Die Wildbach- und Lawinenverbauung Sektion Tirol umfasst insgesamt fünf Gebietsbauleitungen mit Sitz in Lechaschau, Imst, Innsbruck, Wörgl und Lienz. In der Sektion Tirol arbeiten insgesamt 63 MitarbeiterInnen in der Verwaltung, zudem sind 207 MitarbeiterInnen auf den Baufeldern tätig.

Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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