Schützenbezirk Landeck
Schützen blicken auf arbeitsreiches Jahr zurück

Preisverteilung Bezirksschießen: Martin Schönherr, Fritz Gastl und Bürgermeister Siegmund Geiger gratulierten.
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Die Vorbereitungen für zwei wichtige Gedenkfeiern mit Festakten und Ausstellungen im heurigen Jahr laufen.

ZAMS (das). Die Bezirksschützenversammlung fand vergangenen Mittwoch im Gasthof Gemse in Zams statt. Vertreter der Schützenkompanien aus dem Bezirk Landeck sowie aus dem Vinschgau ließen das abgelaufene Jahr Revue passieren. Bezirkskommandant Martin Schönherr blickte in seinem Bericht auf ein sehr intensives Schützenjahr zurück. "Ich danke allen 28 Kompanien für ihre ausgezeichnete Arbeit und Unterstützung. In den Kompanien wird die wichtige Schützenarbeit gemacht. Vor über 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg mit der Zerreißung des Landes Tirol. Auch aus Grund sollen wir uns der Landeseinheit nicht verschließen und die beiden getrennten Geschwister mit allem demokratischen Mitteln wieder zusammenführen", betonte Schönherr.
Arno Rainer, Kommandant des Schützenbezirks Vinschgau, lobte die gute Zusammenarbeit auf Bezirksebene und betonte: "Ich freue mich immer nach Landeck zu kommen, denn Freundschaft kennt keine Grenzen!"

Zahlreiche Höhepunkte

Im Anschluss berichteten die vier Talmajore des Schützenbezirks Landeck Paul Tilg (Stanzertal), Josef Siegele (Paznaun), Josef Gfall (Landeck) und Martin Nigg (Pontlatz) über das abgelaufene Jahr. Für die Talschaft Stanzertal war die Teilnahme am Empfang des zweifachen Silbermedaillengewinner Michael Matt in Flirsch ein tolles Erlebnis. Nach dem Abbleben von Talschaftsmajor Siegfried Juen wurde in der Talschaft Paznaun Josef Siegele als sein Nachfolger gewählt. Ein absoluter Höhepunkt für die Talschaft war die Adventwallfahrt in den Vatikan. Höhepunkte für die Talschaft Pontlatz waren im vergangenen Jahr das Kanonenfest in Kauns, das Talschaftsfest in Pfunds, sowie der Jungschützenwandertag in Fiss. Die Talschaft Landeck hatte ebenfalls von mehreren Höhepunkten im abgelaufenen Jahr zu berichten. So wurde etwa beim Dorferneuerungspreis in Fließ die Ehrenkompanie von der Kompanie Fließ gestellt.

Festakte und Ausstellungen

Standesgemäß wurde auch heuer wieder eine Bildungsmappe von Bildungsoffizier Gerhard Gstraunthaler angefertigt, die auch online einsehbar ist. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf zwei wichtige Termine in diesem Jahr. Am 6. Juli 2019 findet ein großer Festakt vor der Landecker Stadtpfarrkirche samt Kranzniederlegung zur 150-jahr-Feier der Herz-Jesu-Kapelle (Landesverteidigungskapelle) am Landecker Friedhof statt. Gleichzeitig wird auf dem Schloss Landeck eine Ausstellung eröffnet. Zudem hat das Land Tirol ein "Maximilian-Jahr" ausgerufen. Auch hier gibt es eine große Ausstellung über die Aufenthalte von Kaiser Maximilian im Bezirk, die auf Schloss Landeck gezeigt wird und dann über den Reschen bis zur Churburg wandern soll. Dazu gibt es am 3. August 2019 einen Festakt.
Regiments- und Viertelkommandant Fritz Gastl ist derzeit noch beschäftigt Gelder für die Renovierung und Restaurierung der Herzu-Jesu-Kapelle aufzutreiben. In dem Kriegerdenkmal wird an 14 Gefallene aus dem Bezirk gedacht. Außerdem wird heuer zum ersten Mal ein Bezirksschießen aus der Kombination Karabiner und Armbrust in Nauders, anlässlich dem Maximilian- Jubiläumsjahres abgehalten.

Preisverteilung und Ehrung

Im Anschluss fand noch die Preisverteilung des Bezirksschießens 2019 statt. Die Schützenkette ging an Manfred Ladner (Kappl) und in der Mannschaftswertung holte ebenfalls und wiederum die Schützenkompanie Kappl den neuen Wanderpokal. Außerdem wurde Helmut Heiseler (Ladis) zum Ehrenfähnrich des Schützenbezirks Landeck ernannt.

Deponie sorgt für Unverständnis

Talmajor Josef Gfall (Talschaft Landeck) zeigte sich sehr verärgert darüber, dass Lippenbekenntnisse heutzutage nichts mehr wert sind. So wird der geschichtsträchtige Ort beim Pontlatzkreuz in Zukunft durch eine Deponie verschandelt, wie er betont. Auch, dass es von Seiten des Bundesdenkmalamtes hierzu keinen Einspruch gab, ist für in unverständlich. "So werden wir nun halt in Zukunft vom Gachenblick nicht mehr auf die bedeutenden Denkmäler des Tiroler Freiheitskampfes schauen, sondern nur mehr auf eine Deponie!" zeigte sich der Major enttäuscht.

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