Weltmilchtag am 1. Juni
"Unsere Landecker Milch bringt's!"

LK-Bezirkstellenleiter Peter Frank, Bezirksbauernobm. Elmar Monz, Tanja Thurner (Bezirksblätter Landeck) und Johannes Reinalter (v.l.).
  • LK-Bezirkstellenleiter Peter Frank, Bezirksbauernobm. Elmar Monz, Tanja Thurner (Bezirksblätter Landeck) und Johannes Reinalter (v.l.).
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BEZIRK LANDECK (otko). Die Landecker MilchbäuerInnen sorgen für regionale Produkte und eine gepflegte Kulturlandschaft.

Wissenswertes zum Thema Milch

Am 1. Juni ist Weltmilchtag. Bezirksbauernobmann Elmar Monz, LK-Bezirksstellenleiter Peter Frank und Wirtschaftsberater Johannes Reinalter haben das zum Anlass genommen, um auf die Wertigkeit von Milch aufmerksam zu machen. Auch die BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion in Landeck  konnte sich bei einem Besuch der bäuerlichen Vertreter von der Qualität Tiroler Milchprodukte überzeugen, und erfuhr in interessanten Gesprächen viel Wissenswertes zum Thema Milchwirtschaft.

6,5 Millionen Liter Milch

290 Betriebe im Bezirk Landeck produzieren rund 6,5 Mio. Liter Milch. Größter Abnehmer ist die Tirol Milch. Der Rest wird direkt vermarktet oder in den Sennereien in See, Galtür und Flirsch sowie in den Rücknahmebetrieben in Ried und Grins verarbeitet. "Wir haben noch alles Familienbetriebe und es wird zusammengeholfen. Die Herausforderung ist aber, dass es immer weniger Milchkühe werden, was auch für die Bestoßung der 27 Sennalmen im Bezirk Auswirkungen hat. In Sachen Produktion hat sich aber einiges getan und wir sind bei der Internationalen Almkäseolympiade gut dabei", betont Bezirksbauernobmann Monz. Während in einigen Gunstlagen der Obstbau gut funktioniert, ist auf zwei Dritteln der Fläche des Bezirks nur Viehhaltung möglich. "Die Milch garantiert nach wie vor für eine bäuerliche Familie ein sicheres Einkommen. Trotzdem müssen wir aber die jungen Leute motivieren auch eine Kuh zu melken. Für die Viehhaltung braucht es eine richtige Abgeltung", so Monz.

Regionalität ist wichtig

Während es in Dänemark im Durchschnitt über 100 Kühe pro Betrieb gibt, sind es im Bezirk Landeck nur vier bis fünf Milchkühe. "Unsere Landwirtschaft ist kleinteilig mit Familienanschluss. Auch beim Tierwohl sind wir mit Auslauf, Alpung und intensiver Betreuung ganz vorne mit dabei. Mit diesem Geschichten wird im Fernsehen Werbung gemacht", weiß LK-Bezirksstellenleiter Frank.
Für den Erhalt der Viehwirtschaft braucht es neben Anreizen und Förderungen aber auch den Konsumenten. "Wenn die Leute bei ihrem Einkauf ein paar Cent für regionale Produkte mehr bezahlen, dann unterstützen sie auch den Erhalt der Landwirtschaft im Bezirk Landeck. Zudem lebt man gesünder und betreibt damit auch aktiven Klimaschutz", unterstreicht Monz.

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Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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