Covid-19
Unterricht der HAK/HAS/HLW Landeck jetzt virtuell - mit VIDEO

Mit den zahlreichen Funktionen des Programms "TEAMS" wird der Online-Unterricht durchgeführt.
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  • Mit den zahlreichen Funktionen des Programms "TEAMS" wird der Online-Unterricht durchgeführt.
  • Foto: HAK/HAS/HLW Landeck
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BEZIRK LANDECK. Corona-Krise 2020 - Die Schulen sind geschlossen, aber der Unterricht geht an der HAK/HAS und der HLW Landeck weiter. Als eine der ganz wenigen Schulen in Tirol wird der Stundenplan zu 100 Prozent umgesetzt und angeboten.

Schnelle Ersatzlösung

Die derzeitige Situation ist für alle neu und eine Herausforderung. Nachdem die Schulen österreichweit geschlossen wurden und die Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben müssen, mussten an den Schulen in nur wenigen Tagen Ersatzlösungen für den Unterricht gefunden werden. Die Verantwortlichen an der HAK/HAS und der HLW Landeck entschlossen sich kurzfristig, ein virtuelles Unterrichtssystem zu organisieren und zu implementieren. Dies sollte auch dann funktionieren, wenn die Schulen länger als bis nach den Osterferien zugesperrt bleiben müssen. Es blieb dafür nicht viel Zeit, aber es konnte auf bisherige Erfahrungen und Kompetenzen der Schule in diesem Bereich aufgebaut werden. Es machte sich bezahlt, dass man sich schon lange mit diesem Thema beschäftigt und diese Instrumente in vielen Bereichen bereits einsetzte.
In nur drei Tagen wurden die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrer in internen Schulungen und Besprechungen mit dem Programm "TEAMS" vertraut gemacht. Mit diesem Programm, das Bestandteil von Microsoft Office365 ist, ist es möglich, mit den Jugendlichen über das Internet zu kommunizieren, Videokonferenzen abzuhalten, Bildschirme freizuschalten, Vorträge zu halten, Dateien auszutauschen, digitale Notizbücher zu verwenden oder Lerninhalte und Übungen zur Verfügung zu stellen.

Virtuelle Klassenzimmer

Damit der Unterricht auch planmäßig umgesetzt werden kann, wurde der reguläre Stundenplan vollständig in einem virtuellen System mit allen Unterrichtsfächern abgebildet. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten jede Woche nach ihrem normalen Stundenplan, der in einen digitalen Kalender übertragen wurde. Über das Internet verbunden, müssen sie auf dem Bildschirm nur mehr in der jeweiligen Unterrichtsstunde auf "teilnehmen" klicken. Dann befinden sie sich mit ihrer jeweiligen Lehrperson im virtuellen Klassenraum und es kann losgehen.

Neben Videokonferenzen ist es auch möglich, Bildschirme freizuschalten, Vorträge zu halten, Dateien auszutauschen, digitale Notizbücher zu verwenden oder Lerninhalte und Übungen zur Verfügung zu stellen.
  • Neben Videokonferenzen ist es auch möglich, Bildschirme freizuschalten, Vorträge zu halten, Dateien auszutauschen, digitale Notizbücher zu verwenden oder Lerninhalte und Übungen zur Verfügung zu stellen.
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Positive Rückmeldung

Nachdem jetzt die zweite Woche in dieser Form des Unterrichts umgesetzt wurde, kann man auch schon eine erste Bilanz ziehen. Die Schülerinnen und Schüler wurden gebeten, der Schule in Form eines digitalen anonymen Fragebogen ein Feedback über diese Lösung zu geben und die über 300 Rückmeldungen sind sehr aussagekräftig. Zusammenfassend kann man die Rückmeldung als sehr positiv bezeichnen und die Anregungen der Schülerinnen und Schüler wurden gleich in das System eingearbeitet und umgesetzt. Die Anwesenheit ist in den allermeisten Fächern mit 90 bis 100 % sehr gut und auch die organisatorische Umsetzung wird als sehr gut wahrgenommen. Neben dem inhaltlichen Aspekt dieser digitalen Unterrichtsarbeit, ist es aber – so zeigen es die vielen Rückmeldungen – die Struktur des Tagesablaufes durch den Stundenplan, der für viele Schüler/innen und deren Eltern eine wichtige Hilfe und Stütze im derzeitigen Alltag zu Hause bietet. Für die Lehrerinnen und Lehrer bedeutet der vollständige virtuelle Unterricht ebenfalls eine neue Situation und die Art und Intensität der Unterrichtsvorbereitung, die methodische und didaktische Umsetzung, u.a.m. ist sehr herausfordernd. Schüler und Lehrer lernen jeden Tag dazu. Diese vollständige Digitalisierung des Lehrens und Lernens bietet für alle Beteiligten aber auch neue Chancen und das Erwerben neuer Kompetenzen. Ein vollständiger Ersatz für den normalen Unterricht in einer Klasse kann es aber auf Dauer - so sind sich alle einige - nicht werden. Die allermeisten sehnen sich schon jetzt wieder nach einem normalen regelmäßigen Alltag.

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