Viele Lawinen abgegangen, Lawinenschutzbauten werden geprüft

Symbolbild

TIROL/ BEZIRK LANDECK. Mit dem Landeshubschrauber und vier Bundesheer-Helikoptern wurden gestern, Mittwoch, zahlreiche Lawinenerkundungsflüge absolviert, die aufgezeigt haben: Es sind viele Lawinen auf gesperrte Straßen abgegangen. Die Lawinenschutz-Verbauungen haben in vielen Fällen Schlimmeres verhindert. Für morgen, Donnerstag, plant der Lawinenwarndienst umfangreiche Schneeprofil-Untersuchungen in den lawinenheikelsten Gebieten.

„Heute, Donnerstag, werden drei Bundesheer-Hubschrauber ab 9 Uhr weitere Lawinenerkundungsflüge für Lawinenkommissionen im Pitz- und Kaunertal sowie in Pettneu a. A. durchführen. Die Wildbach- und Lawinenverbauung wird Schutzbauten in Kappl, Serfaus und im Achenseegebiet kontrollieren“, erklärt Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol. Mittlerweile steht auch eine Blackhawk-Maschine des Bundesheeres in der Landecker Pontlatzkaserne für Personen- und Materialflüge in Bereitschaft.

Weiterhin eine kritische Lawinensituation sieht Rudi Mair vom Lawinenwarndienst Tirol, vor allem auch für TourengeherInnen: „Auch heute, Donnerstag, ist höchste Vorsicht geboten. Es gilt weiterhin die Lawinengefahrenstufe 3.“ Zur besseren Untersuchung des Schneezustands in den Lawinengebieten wird der Lawinenwarndienst deshalb den morgigen Tag mit gutem Flugwetter nutzen, um an möglichst vielen Bergbereichen Schneeprofile zu erstellen.

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