EU-Regionalförderung
Vom Dokumentarfilm bis zur Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage

Unter anderem wird der Dokumentarfilm über "800 Jahre Ladis" von der EU-Regionalförderung unterstützt.
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LADIS/PRUTZ/SERFAUS/ZAMS (sica). Mit dem Österreichischen Programm für ländliche Entwicklung 2014 – 2020 und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung  werden finanzielle Mittel für nachhaltige Projekte in verschiedenen Bereichen zur Verfügung gestellt. Im Bezirk Landeck werden fünf Projekte gefördert.

Dokumentarfilm über 800 Jahre Gemeinde Ladis

Der Dokumentarfilm über die geschichtsträchtige Vergangenheit der Gemeinde Ladis soll das Wirken früherer und aktueller Generationen bis zum heutigen Tag beleuchten. Aufgrund des Jubiläums wird der Fokus auf die letzten 800 Jahre seit der ersten urkundlichen Nennung gelegt. Es gibt Hinweise auf erste Ausgrabungen der Bronzezeit, der hohe Stellenwert der Burg Laudegg im Mittelalter wird hervorgehoben und unter anderem spielt die Entdeckung der Sauerbrunnquelle eine Rolle. Von den Geschehnissen vor und nach der Kriegszeit über den Bau der ersten Skilifte und dem Zusammenschluss der Skigebiete kommt die Geschichte im Hier und Jetzt an. Viele neue und bekannte Details und Informationen, aber auch Anekdoten und Erzählungen sowie biologische und geologische Fakten sollen gut verpackt festgehalten und der breiten Masse zur Verfügung gestellt werden. Umgesetzt wird das Filmprojekt von Julia Brunner.
Von den Gesamtkosten von 25.800 Euro brutto werden 12.900 Euro gefördert.

Eine "lebende Chronik" für Zams

Mit 50 Interviews möchte die Gemeinde Zams eine "lebende Chronik" erstellen. Aufgelockert werden diese durch Zweiergespräche, ergänzt durch altes Film- und Fotomaterial und historischen Rundgängen durchs Dorf.

In Zams ist eine "lebende Chronik" geplant.
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Damit soll unwiederbringliches Wissen über die langen Traditionen der Land- und Almwirtschaft, landwirtschaftlichen Bräuche, Veränderungen des Ortsbildes durch neue Verkehrslösungen, Wasserver- und Wasser-entsorgung, Bauwerke und Siedlungstätigkeit, schulische, soziale und klerikale Einrichtungen, heitere Anekdoten, Optanten, Migranten und Emigranten, Tourismus und Einrichtungen, Sport, Sportanlagen und sportliche Erfolge, die heimische Wirtschaft, Gastwirtschaft und Berufsleben, Katastrophen und Ereignisse für unsere Kinder und die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.
Das Projekt soll auch für Gäste ein historischer Einblick in die lange touristische Entwicklung bieten.
Die Gesamtkosten von 48.000 Euro brutto werden in einer Höhe von 24.000 Euro gefördert.

Drei Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen 

Ein besonderer Schwerpunkt der Lokalen Entwicklungsstrategie für den Bezirk Landeck liegt im Bereich der erneuerbaren Energie, Energieeffizienz und Energieeinsparung. In diesem Bereich werden gleich drei Projekte gefördert: Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen bei Kathrein Rodel GmbH in Prutz, beim Hotel Garni Romantika in Serfaus und bei der Firma Agonet GmbH in Zams.
Ziel der Projekte ist auf betrieblicher Ebene die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und damit eine nachhaltige Energienutzung. Auf regionaler Ebene sollen weitere Unternehmer dazu anregt werden, sich mit dem Thema erneuerbare Energien im eigenen Betrieb auseinanderzusetzen und in weiterer Folge Unternehmer zum Nachahmen motivieren.

Kathrein Rodel GmbH
Mit der geplanten Errichtung der Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem Dach des Betriebs Kathrein Rodel GmbH soll ein Pilotprojekt im Bereich der gewerblichen und nachhaltigen Energieerzeugung realisiert werden. Mit einer Größe von knapp 140 kWp, einer prognostizierten Jahreserzeugung von 182.800 kWh und einem sehr hohen Eigenverbrauchsanteil bietet die Anlage beste Voraussetzungen für eine wirtschaftliche und nachhaltige Energieproduktion innerhalb des eigenen Unternehmens. Die anrechnbaren Gesamtkosten von 141.319,72 Euro netto werden in einer Höhe von 56.527,89 Euro gefördert.

Hotel Garni Romantika in Serfaus
Die Errichtung der Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem Dach des Betriebs Hotel Garni Romantika ist ein Pilotprojekt im Bereich der gewerblichen und nachhaltigen Energieerzeugung. Mit einer Größe von knapp 10 kWp, wird eine Jahreserzeugung von 11.579 kWh und ein Eigenverbrauchsanteil von knapp 99,4 Prozent prognostiziert. Die anrechenbaren Gesamtkosten von 17.836,12 Euro netto werden in einer Höhe von 7.134,45 Euro gefördert.

Agonet GmbH
Die geplante Errichtung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebes Agonet GmbH ist als Pilotprojekt zu sehen. Mit einer Größe von 14 kWp und einer prognostizierten Jahreserzeugung von 13.600 kWh bietet die Anlage beste Voraussetzungen für eine Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Zusätzlich wird ein Batteriespeicher mit 19,5 kWh Bruttokapazität installiert. Dies ergibt einen Eigenverbrauchsanteil von knapp 85%. Die anrechenbaren Gesamtkosten von 40.658,47 Euro netto werden in Höhe von 16.263,39 gefördert.

Nähere Informationen zu den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gibt es unter www.efre.gv.at.

Nachhaltig und stärkend für die ländliche Region Tirols

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