Wasserrettung Landeck forciert Jugendarbeit

Die neue Jugendgruppe der Wasserrettung Landeck mit Obmann Wolfgang Huber und den Jugendreferentinnen Julia Eder und Michaela Hummel.
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LANDECK (otko). Die Wasserrettung Landeck konnte vergangenen Dienstag bei ihrer Jahreshauptversammlung wieder auf ein arbeitsintensives Jahr zurückblicken. Derzeit besteht die Wasserrettung aus 45 Mitgliedern, wovon zwischen 25 und 30 Mitglieder aktiv sind. "2017 war ein durchschnittliches Einsatzjahr", bilanzierte Obmann Wolfgang Huber.
Die ehrenamtlichen Wasserretter rückten insgesamt 23 Mal (2016: 14) zu Einsätzen und Überwachungen aus. Dazu zählen eine Bergung von einem Toten, vier Bergungen von Wasserfahrzeugen, zehn Personenrettungen, zwei Personensuchen ohne Ergebnis, eine Lebensrettung, eine Sachgüterbergung, ein technischer Hilfseinsätze und drei Umwelteinsätze. Eine Überwachung, die "Adidas Sick Line", ging über zwei Tage. Dazu kommen auch noch das Training, Ausbildungsstunden, Sitzungen, Besprechungen, Material- und Fahrzeugpflege sowie Büroarbeiten. Mit dem Einsatzfahrzeug wurden 1.600 Kilometer zurückgelegt. 
"Insgesamt wurden 2017 1.460 Stunden geleistet, davon 333 Einsatzstunden. Dies ist für solch einen kleinen Verein recht viel. Im Vergleich zu 2016 haben wir 108 Stunden mehr gemacht. wobei auch ein großer Teil auf die neue Jugendgruppe fällt", bilanzierte Obmann Huber. Erfreuliche Zahlen gab es auch in Sachen Finanzen. Erstmals seit Jahren wurde ein Plus erwirtschaftet.

Fehleinsätze frustrieren

Ein Ärgernis sind aber die Fehleinsätze wegen herrenloser Kajaks im Ötztal. "So kann es nicht weitergehen. Die Leute sind sensibilisiert und jedes Mal wird von der Leitstelle Großalarm ausgelöst. Hier muss etwas getan werden, da wir keine Rettungsorganisation zur Bergung von Sportgeräten sind", betonte Huber. Dazu kommen noch die extrem langen Anfahrtswege – z. B. bis nach Venet – für die Landecker Retter. "Die Leute sind über solche Fehleinsätze frustriert. Zudem müssen wir jeden Einsatz mit unserem Budget finanzieren und wir bleiben auf den Kosten sitzen." In dieser Sache konnte Landesleiter Stv. Stefan Mantl aber vorerst keine schnelle Lösung anbieten, da die Einsatztaktiken nicht so einfach geändert werden können.

Erfolgreiche Jugendarbeit

Im vergangenen Jahr plagten den Verein noch Nachwuchssorgen. Julia Eder und Michaela Hummel nahmen nach der Jahreshauptversammlung daraufhin das Heft in die Hand und eine Jugendgruppe wurde gegründet. "Inzwischen umfasst sie elf Mitglieder, die mit viel Engagement trainieren", berichtete Jugendreferentin Eder.
Im Anschluss wurden Christoph und Michael Huber von Landesleiter Stv. Mantl und Bgm. Dr. Wolfgang Jörg für ihre Verdienste rund um die Österreichische Wasserrettung das Ehrenzeichen in Bronze verliehen.
Stadtchef Jörg dankte für den Einsatz und das große Engagement. Feuerwehrkommandant Christian Mayer gratulierte zur Gründung der Jugendgruppe und hob die beispielgebende Zusammenarbeit zwischen der Stadtfeuerwehr und der Wasserrettung hervor.

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