Genetisch bestätigt
Wolf für Risse im Verwalltal verantwortlich

Nach Schafsrissen: Ein Wolf aus der italienischen Population wurde genetisch im Verwalltal (Gemeinde St. Anton am Arlberg) nachgewiesen.
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  • Nach Schafsrissen: Ein Wolf aus der italienischen Population wurde genetisch im Verwalltal (Gemeinde St. Anton am Arlberg) nachgewiesen.
  • Foto: Pixabay/Alexas_Fotos (Symbolbild)
  • hochgeladen von Günther Reichel

ST. ANTON AM ARLBERG. Bei Rissen im Verwalltal wurde bereits ein Bär bestätigt. Zudem wurde nun auch ein Wolf aus der italienischen Population nachgewiesen, teilt das Land Tirol in einer Aussendung mit.

Risse: Bär und Wolf im Verwalltal

Nachdem, wie die BEZIRKSBLÄTTER berichtet haben, anhand einer am 6. Juli entnommenen Probe im Verwalltal im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg (Bezirk Landeck) ein Bär genetisch nachgewiesen wurde, brachten die genetischen Analysen von Proben, die am 5. Juli und 10. Juli im Zuge von Schafsrissen genommen wurden, den Nachweis eines Wolfes aus der italienischen Population. Zudem wurde auch in Matrei in Osttirol bei einem Schafsriss und in Assling bei einer verletzten Ziege – jeweils vom 10. Juli – ein Wolf aus der italienischen Population genetisch nachgewiesen.
Um welche Individuen es sich bei den neu nachgewiesenen Wölfen genau handelt, kann erst bei Vorliegen der Untersuchungsergebnisse zur Bestimmung des Individuums (Genotypisierung) festgestellt werden.

Nach den Rissen im Verwalltal: Die Bauern zogen die Reißleine und trieben Schafe von Alm ab.
  • Nach den Rissen im Verwalltal: Die Bauern zogen die Reißleine und trieben Schafe von Alm ab.
  • Foto: Andreas Matt
  • hochgeladen von Carolin Siegele

Bauern trieben Schafe von Alm ab

Nachdem vergangenen Samstag erneut fünf vom Bär gerissene Schafe auf der Alm im Verwalltal gefunden wurden, haben die Almbauern am Sonntag die Reißleine gezogen und die rund 650 Schafe von der Alm getrieben. Seit Ende Juni stehen 19 tote Schafe im Zusammenhang mit großen Beutegreifern im Verwalltal.
Weitere Informationen rund um große Beutegreifer finden sich unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs. Zudem werden in der App des Landes Tirol in der Anwendung „Bär-Wolf-Luchs“ unter anderem die derzeit bekannten Nachweise großer Beutegreifer in Tirol bzw. Rissbegutachtungen von Nutztieren dargestellt.

Bauern zogen Reißleine und trieben Schafe von Alm ab


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