Firstfeier des "Haus 3" im Krankenhaus St. Vinzenz Zams
Zams: Weiterer Meilenstein beim Spitalsausbau

Zufrieden mit dem Baufortschritt: Bgm. Helmut Ladner (Kappl), GF Bernhard Guggenbichler, Generaloberin Maria Gerlinde Kätzler, Verbandsobmann Bgm. Siggi Geiger (Zams) und Bgm. Hansjörg Falkner (Ötz) (v.l.).
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  • Zufrieden mit dem Baufortschritt: Bgm. Helmut Ladner (Kappl), GF Bernhard Guggenbichler, Generaloberin Maria Gerlinde Kätzler, Verbandsobmann Bgm. Siggi Geiger (Zams) und Bgm. Hansjörg Falkner (Ötz) (v.l.).
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ZAMS (otko). Der Ausbau des Krankenhaus St. Vinzenz Zams ist eines der größten medizinischen Infrastrukturprojekte Tirols. Mit der Erweiterung wurde ein wichtiger Baustein zur umfassenden Entwicklung der medizinischen Versorgung im Tiroler Oberland geschaffen. Insgesamt 96 Millionen Euro werden in den Krankenhausausbau investiert. Das a.ö. Krankenhaus St. Vinzenz ist eine Einrichtung des Ordens der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul.
Vergangenen Mittwoch wurde ein weiterer Meilenstein gefeiert. Im "Haus 3", dem teuersten Teilabschnitt, fand die Firstfeier statt. Generaloberin Sr. Maria Gerlinde Kätzler und Geschäftsführer Bernhard Guggenbichler bedankten sich bei den Firmenvertretern, Arbeitern und Partnern für ihren Einsatz. "Wir sind froh, dass die Arbeiter fleißig am Werk sind. Wir kommen gut voran und sind auf dem besten Weg dazu, die gesundheitliche Grundversorgung im Tiroler Oberland noch besser zu machen.” Mit der Eröffnung der psychiatrischen Tagesklinik sei bereits ein wichtiger Lückenschluss in der Versorgung gelungen. Daran werde man in den kommenden Jahren auch in anderen Bereichen anknüpfen
Zufrieden mit dem Baufortschritt zeigte sich auch Architekt Fritz Falch. Verbandsobmann Bgm. Siegmund Geiger dankte den Finanziers: "Das Land Tirol, die 54 Gemeinden der Bezirke Imst und Landeck, der Orden der Barmherzigen Schwestern sowie die Krankenhaus-Betriebs GmbH ziehen an einem Strang."

Schrittweise Inbetriebnahme bis 2021

Die Aus- und Umbaumaßnahmen des Krankenhaus Zams liegen weiterhin im Plan. Im Haus 3, das sieben Stockwerke umfasst, wird künftig die Psychiatrische Station (Erdgeschoss) und Ambulanz (1. Stock), die IMCU/ICU (Intensivstation und Aufwachabteilung, 2. Stock), eine Station der Chirurgie (3. Stock), die Operative Sonderklasse (4. Stock) sowie die Küche (Untergeschoss) Platz finden. "Bis Ende 2021 wird das gesamte Projekt fertiggestellt. Das Haus 3 geht ab Juli/August 2019 stufenweise in Betrieb", erläutert GF Guggenbichler. Parallel zur Übersiedlung und Inbetriebnahme wird der Altbestand saniert. Dort werden dann die Akutgeriatrie,  die Palliativstation sowie die Neurologie untergebracht.
Bereits im Mai 2012 starteten die Bauarbeiten für das Ausbauprojekt mit einem Spatenstich für die neue Krankenpflegeschule. Bereits fertiggestellt sind das Bildungszentrum St. Vinzenz, die Tiefgarage, der Notarztstützpunkt sowie die neu eingerichtete Psychiatrische Ambulanz und Tagesklinik (Haus 4 und 5). Die Psychiatrische Station mit 24 Betten sowie sechs Tagesklinischen Behandlungsplätzen wird im Haus 3 untergebracht sein. "Wir stocken bis 2021 von 328 auf insgesamt 396 Betten auf. Zudem werden im Haus 3 150 bis 200 neue Stellen geschaffen", erklärt Guggenbichler. Zufrieden zeigt sich der Geschäftsführer auch mit dem bisherigen reibungslosen Ablauf des Ausbauprojekts sowie, dass auf der Baustelle bis auf ein paar kleine Verletzungen alles unfallfrei verlaufen ist.

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