Bischof Glettler präsentierte sein Buch in Zams
Zwiegespräche über einen "unbequemen Jesus"

Bischof Hermann Glettler präsentierte sein Buch "Die fremde Gestalt" in Zams.
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  • Bischof Hermann Glettler präsentierte sein Buch "Die fremde Gestalt" in Zams.
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ZAMS (das). Bischof Hermann Glettler präsentierte, in seiner offenen und humorvollen Art, vergangenen Donnnerstag sein Buch "Die fremde Gestalt", welches er zusammen mit dem Psychiater Maichael Lehofer geschrieben hat. Im übervollen Exerziziensaal des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern in Zams las er dem interessierten Publikum drei Kapitel seines Buches vor. Organisiert wurde die Buchpräsentation von Inge Strobl, Filialleiterin der Tyrolia Landeck.

Gegen die „Verkitschung“ von Jesus

Den Innsbrucker Bischof und den Grazer Psychiater verbindet eine lange Freundschaft, wie Glettler gerne betont. Entstanden ist das Buch an einem trüben Sonntagnachmittag, als die zwei Autoren über das Tagesevangelium sprachen. In diesem Evangelium tritt ein höchst unkonventionelles und unhöfliches Verhalten von Jesus zu Tage, als er eine Frau regelrecht brüskierte. Diese weitgehend unbekannte Seite des Erlösers erstaunte und überrraschte die Männer regelrecht, sodass sie dies zum Anlass für eine tiefgehende Diskussion nahmen. „Es besteht die Gefahr, dass unser Jesusbild zu glatt wird und nicht mehr lebendig ist. Wenn dies eintritt, sprechen die Erwachsenen auch nicht mehr über Jesus" so Glettler. Aus diesen Gesprächen und ausgehend von 24 Bibelzitaten ist schließlich das Buch entstanden, in welchem Glettler und Lehofer über den „unbequemen Jesus“ sprechen bzw. schreiben. Die Dialoge und Reflexionen eröffnen einen neuen Blick auf die Person Jesu und auf die Relevanz von Spiritualität für unsere Zeit. Traditionelle Vorstellungen werden infrage gestellt, um neuen lebendigen Erfahrungen Platz zu machen. So holt uns der "unbequeme Jesus" auf jeden Fall aus der Komfortzone heraus.

Autor:

Daniel Schwarz aus Landeck

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