Landeck: SPÖ-Sportplatzprojekt im Gemeinderat

Antrag wurde Sportausschuss zugewiesen: Das Projekt der SPÖ für den Sportplatz Öd.
  • Antrag wurde Sportausschuss zugewiesen: Das Projekt der SPÖ für den Sportplatz Öd.
  • Foto: © SPÖ Landeck
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LANDECK (otko). Die SPÖ setzt in der Landecker Sport- und Spielplatzmisere weiter auf konkrete Maßnahmen: Aus dem sanierungsbedürftigen Sportplatz im Stadtteil Öd könnte eine moderne Sportanlage mit Fußballplatz, Basketballplatz, Volleyballplatz und Workoutplatz entstehen. Das ausgearbeitet Projekt hat die SPÖ gestern im Landecker Gemeinderat eingebracht und stellt es damit der Stadt zur Verfügung. „Jetzt geht es um die Umsetzung durch die Stadt Landeck“, erklären SP-Bezirksvorsitzender LA Benedikt Lentsch und GR Marco Lettenbichler in einer Aussendung.
Die neuen Spielfelder würden nach den offiziellen Maßen errichtet. Der Fußballplatz wäre mit einem Kunstrasenbelag, der Basketballplatz mit einem Gummiboden, der Volleyballplatz mit Sand und der Workoutplatz ebenfalls mit Gummiboden ausgestattet. Die Anlage könnte von Schulen, Vereinen und Privatpersonen genutzt werden. „Dieser Freizeitplatz wäre einer Bezirkshauptstadt würdig und könnte von Jung und Alt für verschiedene Aktivitäten genützt werden“, betont Lettenbichler. Die Kosten für das Projekt: 420.000 Euro.
Die Schaffung adäquater Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen sei in Landeck ein Gebot der Stunde. Im Sommer hatte die SPÖ auf den dramatischen Zustand der Sport- und Spielplätze in der Bezirkshauptstadt hingewiesen. Von Bürgermeister Wolfgang Jörg (ÖVP) habe es in der Folge nur nebulöse Ankündigungen gegeben. „Mit dem konkret ausgearbeiteten Projekt inklusive seriöser Kostenschätzung gehen wir nun in Vorlage. Wir fordern die ÖVP auf, mit uns gemeinsam endlich ins Tun und Handeln zu kommen“, so Lentsch abschließend.

Fremder Grund

Bgm. Wolfgang Jörg nahm den Antrag zur Kenntnis und wies ihn dem zuständigen Sportausschuss zu. "Für große Investitionen ist es aber ein Unterschied, ob der Grund gemietet oder im Besitz der Stadtgemeinde ist. Wir haben bei der Republik Österreich/Heeresverwaltung bereits mehrfach um den Kauf der Flächen des angemieteten Militärsportplatzes angesucht und dies wurde abgelehnt." Auf fremden Grund und Boden  Dinge zu planen und zu organisieren ist für den Stadtchef ein Luftschloss. "Es laufen Gespräche und man hätte schon lange etwas tun können. Ich freue mich aber wenn der Landtagsabgeordnete Lentsch sich um andere Aufgaben kümmert und Millionen an Förderungen in den Talkessel herbringt", so Jörg abschließend.

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