Meine Gedanken zu Seveso-III-Gesetz und die Auswirkungen auf Landeck

Je nach dem wo das Zentrum des Gefahrenherds festgelegt wird, ergibt sich eine Verschiebung der Zone in Richtung Süd- Westen. Hier ist das Zentrum in Mitte der großen Lagerhalle angenommen. Angedair, Öd und Lochbödele ist in jeden Fall in der Gefahrenzone. Die rote Fläche stellt den 200m Radius und die gelbe Fläche den 700m Radius dar!
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  • Je nach dem wo das Zentrum des Gefahrenherds festgelegt wird, ergibt sich eine Verschiebung der Zone in Richtung Süd- Westen. Hier ist das Zentrum in Mitte der großen Lagerhalle angenommen. Angedair, Öd und Lochbödele ist in jeden Fall in der Gefahrenzone. Die rote Fläche stellt den 200m Radius und die gelbe Fläche den 700m Radius dar!
  • Foto: Grundlage aus "tiris map"
  • hochgeladen von Günter Kramarcsik

MEINE ÜBERLEGUNGEN SIND IN DIESEM KOMMENTAR ANGEFÜHRT

Der Schutz der Bevölkerung muss natürlich über jedes andere Interesse stehen, aber neue Erkenntnisse und Erfahrungen treffen auch Bürger nachteilig, welche gar nichts dafür können.

Aus diesem Grund sollte vorher deutlich erklärt werden, wie man diese Erkenntnisse und EU- Vorgaben am besten erfüllen kann, ohne dass am Ende nur Geschädigte übrig bleiben und enorme Forderungen gegenüber der Stadtgemeinde im Raum stehen. Da muss sich auch das Land Tirol erklären und allenfalls auch der Bund und am Ende auch die EU.

Da gehört ein Programm gemacht und allein dies wäre ein Zeugnis dafür, dass man ja Willens wäre, die EU- Forderung zu erfüllen, aber einfach per Gesetzt die Betroffenen zu schädigen ist nicht die richtige Vorgangsweise!

Für alle Leser dieses Artikels bzw. den eingangs verlinkten Artikel stelle ich hier nun Bildmaterial ein, welches den dicht verbauten Talkessel Landeck zeigt. Dann wird auf den ersten Blick ersichtlich, dass bei einem 700m Radius fast ganz Landeck auszusiedeln wäre. Was es mit den 200 m Radius auf sich hat, ist mir unbekannt, denn den Medien kann man nur die Radien von 200m bzw. 700m entnehmen. Auch das ist ein Versäumnis der Regierenden, wenn nicht einmal der Unterschied zwischen diesen beiden Radien erklärt wird.

Ich rate mal:
a) Gewerbegebietswidmungen dürfen bis maximal 200m an den Industriekomplex heran reichen?
b) Wohngebiete dürfen nur bis 700m an den Industriekomplex heran reichen?

Wenn ich richtig geraten habe, bleibt die Frage offen:
"Warum darf das Gewerbegebiet so nahe heran reichen? Arbeiten dort nicht auch Menschen denen der gleiche Schutz gewährt werden soll wie jener der wohnenden Bevölkerung?"

Nun hier warte ich auf Antworten unserer lokalen Landespolitiker. Natürlich könnte man sich selbst auch um Auskünfte kümmern, aber ist es denn wirklich unsere Pflicht, dass wir uns selbst informieren müssen? Hier sehe ich die Bringschuld eindeutig auf der Seite der Landespolitik!

Wenn meine Befürchtungen wahr werden sollten, dann ist im beigefügten Fotomaterial erkenntlich, dass man fast ganz Landeck aussiedeln müsste!

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