Viel Optimismus bei der SPÖ

Päsentierten das SPÖ-Wahlprogramm: Irmgard Fink, Spitzenkandidat Benedikt Lentsch, Monika Rotter und Wolfgang Huter (v.l.).
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  • Päsentierten das SPÖ-Wahlprogramm: Irmgard Fink, Spitzenkandidat Benedikt Lentsch, Monika Rotter und Wolfgang Huter (v.l.).
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LANDECK (otko). Die SPÖ stellte vergangenen Freitag ihre KandidatInnen für die anstehenden Landtagswahlen im Bezirk Landeck vor. Hinter Bezirksspitzenkandidat Benedikt Lentsch, der auf der Landesliste auf Nummer sechs aufscheint, reihen sich Irmgard Fink, Wolfgang Huter und Monika Rotter.
"Die nächste Wahl ist eine Richtungswahl für Tirol. Mit Elisabeth Blanik an der Spitze wollen wir die Macht einer konservativen Männerclique brechen und Schwarz-Blau im Land verhindern. Wir stellen uns entschieden gegen eine Koaliton, die Hetze und Respektlosigkeit im Bund salonfähig gemacht hat", betonte SPÖ-Bezirksvorsitzender Lentsch. Die "neue SPÖ Tirol" trete für niedrigere Mieten, höhere Einkommen für Frauen, einen Abwanderungsstopp, für die Stärkung des ländlichen Raums, für eine Wohnbauoffensive im Bezirk sowie für den Ausbau der Park&Ride-Anlage am Bahnhof Landeck-Zams ein.
Als Wahlziel wollen die Roten im Bezirk klar zulegen. 2013 erreichte die SPÖ 14,61 Prozent. "Ich bin guter Dinge, dass ich in den Landtag einziehen werde", betonte Lentsch, der sein Mandat hauptberuflich ausüben möchte.

Lehre, Pflege, Gemeinden

Die Lehrerin Irmgard Fink ist seit 2016 im Schönwieser Gemeinderat und setzt sich für einen Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen ein. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, soll u.a. die Lehre mit Matura aufgewertet und ein gratis Führerschein B für die Lehrlinge eingeführt werden.
Wolfgang Huter, der seit 1986 im Fließer Gemeinderat sitzt und seit 14 Jahren als Vizebürgermeister tätig ist, verweist auf den demographischen Wandel und die daraus entstehende Landflucht, da hochqualifizierte Arbeitsplätze fehlen. Behörden sollen dezentralisiert werden. Huter kritisiert zudem die "intransparenten Bedarfszuweisungen" sowie die hohen Landesumlagen für die Gemeinden.
Monika Rotter aus Landeck, die vor ihrer Pensionierung in der Lebenshilfe gearbeitet hat, sieht vor allem große Probleme durch die Abschaffung des Pflegeregresses. Hier brauche es eine solide Finanzierungsbasis seiten des Bundes. Zudem sollen die mobilen Dienste weiter ausgebaut werden. Ein weiteres Anliegen der SPÖ ist auch eine nachhaltige Gesundheitsversorgung am Land. "Es braucht hier ein niederschwelliges, kassenärztliches Angebot", so Lentsch.

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