Beste Stimmung bei den Radsporttagen Nauders/Kaunertal 2015

Matthias Brändle gewinnt erneut das Night Race in Nauders.
6Bilder
  • Matthias Brändle gewinnt erneut das Night Race in Nauders.
  • Foto: TVB Nauders/Kurt Kirschner
  • hochgeladen von Jasmin Olischer

KAUNERTAL/NAUDERS (joli). Der Kaunertaler Gletscherkaiser, das Race across the Alps, das Nauderer Night Race sowie der Dreiländergiro begeisterte vergangene Woche zahlreiche Radsportler und Fans aus zahlreichen Nationen.
Spannende Rennen und beste Stimmung war an den vier Radtagen garantiert.

Kaunertaler Gletscherkaiser
Mit 200 Radsportler wurde ein neuer Teilnehmerrekord beim diesjährigen Kaunertaler Gletscherkaiser verzeichnet.
Daniela Pintarelli (Ridley Mooserwirt St. Anton, 2:17,13), Laila Orenos (Schweiz, 2:21,38) und Nadja Prieling (Steinach Bike Kitzbühel, 2:24,26) sicherten sich die top-drei Platzierungen bei den Damen. Bei den Herren waren Stefan Kirchmair (Kirchmair Cycling Team, 2:04,16), Hanspeter Obwaller (KTM-Racingteam Flachau, 2:04,22) und Andreas Ortner (Deutschland, 2:04,26) unter den besten. Alle Ergebnisse: www.gletscherkaiser.at
Die Pokale für den Kaunertaler Gletscherkaiser wurden heuer von der HTL Imst gefertigt. Vom Entwurf bis zur Fertigstellung war die Schülerin Patricia Hafele (Kaunerberg) von der Abteilung Innenarchitektur verantwortlich. Bei ihrem Entwurf aus Zirbenholz bezog sie den heimischen Steinbock und die Bergkulisse des Kaunertales mit ein und setzte damit voll auf Regionalität.

Neuer Sieger beim Race Across the Alps
In Abwesenheit von Seriensieger Daniel Rubisoier war die diesjährige Auflage des Race Across the Alps ein richtig „offenes“ Rennen. Denn an der Spitze wechselte die Führung mehrmals.
Am Ende konnte sich der Deutsche Robert Petzold nach 21 Stunden 36 Minuten in Nauders feiern lassen.
Um 13 Uhr wurde das RATA am Freitag gestartet. Kurz vor 11 Uhr am Samstag war es dann soweit.
Petzold ist zwar kein Unbekannter in der Szene, so recht hatte man den Deutschen aber nicht auf der Rechnung. „Ja, es ist mir sehr gut gelaufen. Zusammen mit meinem Betreuerteam habe ich es mir perfekt eingeteilt und ich freue mich riesig.“, meinte Petzold nach dem Erfolg.
Als bester Österreicher holte sich Walter Sageder den zweiten Platz. Sageder war bereits im vergangenen Jahr unter den Besten dabei und konnte auch heuer voll überzeugen. Dritter wurde mit Ralph Diseviscourt ein Luxenburger. „Evergreen“ Paul Lindner aus Salzburg beendete das Rennen als 6. 45 Sportler sind in das Rennen gestartet. Etliche mussten aber frühzeitig anerkennen, dass 530 Kilometer und 13.000 HM nicht für jeden zu bewältigen sind.
Ergebnisse: www.raceacrossthealps.at

Night Race in Nauders
Eine große Show lieferten am Freitagabend im Rahmen der Radtage in Nauders/Tirol bekannte Radsportler beim traditionellen Nightrace. Unglaublich viele Zuschauer säumten die engen Straßen von Nauders um die Duelle der Kriterium Spezialisten so nahe wie möglich mit zu erleben.
Und es wurde das erhoffte spannende Duell zwischen dem Tour de France Teilnehmer Matthias Brändle (IAM Cycling) und seinen Konkurrenten wie den Deutschen Mitfavoriten Leif Lampater, Daniel Bichlmann und dann natürlich der österreichische Eliminator Europameister Daniel Federspiel.
Im sogenannten Superfinale wo immer der langsamste pro Runde ausscheiden musste, kam es im Rundensprint um den Sieg zum Duell Brändle, Federspiel und Bichlmann. Am Ende setzte sich der Vorarlberger hauchdünn gegen Daniel Federspiel durch.
„Für mich war es ein perfekter Abend. Ich bereite mich gerade am Bernina auf die Tour vor und so hatte ich nicht weit bis nach Nauders. Klasse was hier immer aufgezogen wird. Das ist beste Werbung für den Radsport“, so Matthias Brändle.
Für Daniel Federspiel, der für einmal das Mountainbike mit dem Rennrad wechselte, war es übrigens die erste Sprintniederlage in dieser Saison. „Damit kann ich gut leben. Gegen Brändle im Sprint zu verlieren, ist keine Schande. Diese Stimmung hier hat mir volle getaugt!“, freute sich der Tiroler auch über Rang Zwei.
Auf den Rängen 2–5 folgten dann mit Daniel Bichlmann, Alexander Grad und Leif Lampater gleich drei deutsche Fahrer. Stark auch Bahnspezialist Dennis Wauch. Der junge Vorarlberger wurde 6.

Dreiländergiro
Rund 3.000 Teilnehmer starteten beim Dreiländergiro in den Kategorien Strecke A – 168 Kilometer und Strecke B – 120 Kilometer.
Die besten drei Damen auf der Strecke A waren Janine Meyer (Deutschland), Karin Straßacker (Deutschland) und Silke Keinath (Deuschland). Auf der Strecke B gehörten Maria Illmer (Südtirol), Kathrin Arnold (Ötztal) und Christina Willy-Kraxner (Landeck) zu den Schnellsten.
Bei den Herren sicherten sich Patrick Hangaars (Kirchberg), Martin Ludwiczek (Brixlegg) und Rick Vanderoep (Niederlande) auf der Strecke A die Top-Platzierungen. Auf der Strecke B gelang dies Martin Fritz (Innsbruck), Andreas Miller (Deutschland) und Johannes Fiegl (Ötztal).
Alle Ergebnisse: www.dreilaendergiro.at

Autor:

Jasmin Olischer aus Landeck

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.