Naturbahnrodler
Lisa Walch startet beim Doppelweltcup in Winterleiten

Zuhause auf den Naturrodelbahnen - Lisa in ihrem Element.
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  • Zuhause auf den Naturrodelbahnen - Lisa in ihrem Element.
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RIED. I. O./WINTERLEITEN. Die aus Ried im Oberinntal stammenden Naturbahnrodlerin Lisa Walch ist Junioren-Weltmeisterin und Junioren-Gesamtweltcupsiegerin 2019/20. Vom 17. bis 19. Dezember geht sie beim Doppelweltcup in Winterleiten an den Start. 

Rieder Rodel-Ass

In der vergangenen Saison glänzte die Rieder Naturbahnrodlerin Lisa Walch mit großen Erfolgen: Lisa holte sich beispielsweise trotz Materialproblemen zum dritten Mal den Junioren-Gesamt-Weltcup und darf sich Junioren-Weltmeisterin nennen. Seit knapp fünf Jahren startet Lisa Walch für den Bob- und Schlittenverband für Deutschland beim WSV Unterammergau. Heuer geht sie neben vielen anderen Rennen, für die im Sommer schon fleißig trainiert wurde, auch bei der Weltmeisterschaft in Umhausen an den Start.

Der bisher emotionalste Moment in Lisas Rodelkarriere. Die Siegerehrung bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2019.
  • Der bisher emotionalste Moment in Lisas Rodelkarriere. Die Siegerehrung bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2019.
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Junioren-Weltmeisterin Lisa Walch bereitet sich auf den Winter vor

Saisonbeginn mit Verschiebung

Nicht nur Corona macht dem deutschen Naturbahnrodel-Team zu schaffen, auch die derzeitige Schneesituation fordert bereits ihren Tribut. Der erste Weltcup dieser Saison in Küthai, bei dem Lisa und ihr Team gestartet wären, musste aufgrund von Schneemangel abgesagt werden. No Snow no Show – Das gilt auch für das deutsche Naturbahnrodel-Team. Stattdessen findet nun vom 17. bis 19. Dezember ein Doppelweltcup in Winterleiten statt.

Zuhause auf den Naturrodelbahnen - Lisa in ihrem Element.
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„Bis jetzt hatten wir kein Bahntraining“, bedauert der Sportwart-Naturbahn beim Bob und Schlittenverband für Deutschland (BSD), Thomas Niemetz. „Wir hoffen, dass wir nächste Woche auf die Schlitten kommen.“ Sicher ist es nicht. In Kühtai wird die Bahn zwar nur temporär kurz vor den Rennen aufgebaut, doch auch die anderen Naturbahnen haben mit dem Schneemangel zu kämpfen. „Die Verlegung des ersten Weltcups nach Winterleiten (AUT/17.-19.1.) ist für uns jedenfalls gar nicht so schlecht“, gibt Niemetz zu.

Die junge Riederin geht für den WSV Unterammergau an den Start.
  • Die junge Riederin geht für den WSV Unterammergau an den Start.
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„Die Bahn kennen wir sehr gut.“ Das sei bei wenigen Trainingstagen auf Schnee einfach ein Vorteil. „Kühtai war immer schwierig für uns, weil die Bahn immer ein bisschen anders ist.“ In Winterleiten kennen Lisa Walch und ihre Kolleginnen Sara Bachmann und Michaela Niemetz (alle WSV Unterammergau) die Bahn wie ihre Westentasche. Jede Kurve, jede Engstelle, alles haben sie vielfach im Training und bei Wettkämpfen gemeistert. Noch dazu bilden die drei zusammen mit Sarah Schiller (ebenfalls WSV Unterammergau) den festen Stamm des deutschen Naturbahnrodel-Teams.

Junioren-Weltcup Saison

Die Junioren-Weltcup Saison startet für Lisa Walch am 4. Januar 2021 in Winterleiten. Dann müssen sie genauso wie die Starter in der Allgemeinen Klasse mit einem negativen Corona-Test anreisen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Vor Ort werden alle Sportler und Funktionäre noch einmal getestet. Sobald das negative Ergebnis vorliegt, darf trainiert werden und die Mannschaft bei den Weltcups an den Start gehen. Am letzten Renntag steht dann wieder ein Test an, damit das gesamten Team bei der Einreise nach Deutschland keine Probleme bekommt.

Technischer Leiter Herbert Kögl (l.) ist stolz auf das, was die junge Riederin Lisa Walch (r.) erreicht hat. Er weiß, dass das ganze Team Anteil daran hat.
  • Technischer Leiter Herbert Kögl (l.) ist stolz auf das, was die junge Riederin Lisa Walch (r.) erreicht hat. Er weiß, dass das ganze Team Anteil daran hat.
  • Foto: Miriam Jennewein
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Trotzdem ist Thomas Niemetz zuversichtlich, dass der Rennbetrieb, wie er derzeit geplant ist, stattfinden kann. „Auf Wunsch einiger Nationen wird rein in Österreich und Italien gefahren, um große Wege und zu viele Kontakte zu vermeiden.“
Das bedeutet für Unterammergau leider auch, dass das geplante Saisonfinale des Junioren-Weltcups nicht dort stattfinden kann. Nach dem vergangenen Winter, in dem der Schneemangel ein Rennen unmöglich machte, ist das die zweite Absage in Folge. Aber aller guten Dinge sind bekanntlich drei.

Vom Junioren-Gesamtweltcupsieg bis zur Junioren-Weltmeisterin

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