Finanzierung ist noch offen

Das Gipfelhaus soll der Seilbahn zusätzliche Einnahmen bringen.
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  • Das Gipfelhaus soll der Seilbahn zusätzliche Einnahmen bringen.
  • Foto: F. Mathies
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Die Zukunftsinitiative "Pro Venet" stellte sich vergangene Woche im Rahmen des "Treffpunkt Unternehmen" einer breiten Öffentlichkeit vor. Dazu eingeladen hatte der Wirtschaftsbund unter Obmann Toni Prantauer. Alex Pesjak, Thomas Walser (Grissemann) und Architekt Florian Mathies stellten im Anschluss das "Venet-Gipfelhaus" den Wirtschaftsbund-Mitgliedern vor. Zwischen der Bergstation und dem Fernsehturm soll ein "Gipfelhaus" mit rund 100 Betten entstehen. Mit den Einnahmen aus dem "Hotelbetrieb" und zusätzlichen Fahrten soll der Abgang der angeschlagenen Venet AG laut Thomas Walser in ein erträgliches Maß gebracht werden. Insgesamt soll das angedachte Projekt eine Million Euro kosten. "Bisher haben wir rund 150.000 Euro an Unterstützungsgeldern beisammen", betont Walser. Anfang Februar präsentierte die fünfköpfige Unternehmergruppe ihren Plan zur Venetrettung. "Allerdings wurde in den Medien falsch transportiert, dass wir selbst eine Million Euro in die Hand nehmen", verwies Walser. Es handelt sich hierbei um keine klassische Investition, sondern es werden Sponsoren, Unterstützer und Gönner gesucht. "Jeder Unternehmer hat eine soziale Verantwortung für die Gesellschaft und vor allem für die Region", so Walser weiter.

Das Zauberwort heißt Fundraising. Neben Geldspenden können auch Sach- und Arbeitsleistungen eingebracht werden.

Die Venet AG soll das Geld bekommen und als Bauherr auftreten. Es wird daher keine eigene Gesellschaft geben, so der Tenor der Unternehmer. Bis Ende Mai soll ein Minimum von 60 Prozent des Budgets aufgebracht werden. Falls dies nicht der Fall sein sollte, wird der Bau verschoben oder redimensioniert. Wenn der enge Zeitplan funktioniert, soll Ende Juni mit dem Bau begonnen werden und die Eröffnung wäre für den 6. Dezember geplant. Die Preise für ein Zimmer sollen zwischen 23 und 70 Euro liegen. Mit rund 130 bis 160 Tagen Vollauslastung und einem Erlös von 400.000 Euro wird kalkuliert. Das Gipfelhaus soll aber nur die Speerspitze für einen Neustart sein.

Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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