Großinvestition
Firma Grissemann plant in Zams Erweiterungsbau

Die Firma Grissemann plant eine Erweiterung: Zwischen zehn bis zwölf Millionen Euro sollen in einen Zubau investiert werden.
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Die Firma Grissemann plant den nächsten Erweiterungsschritt. Zwischen zehn und zwölf Millionen Euro sollen investiert werden. Die Photovoltaikfläche wird noch heuer verdreifacht. Der Zammer Gemeinderat beschloss einstimmig die Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans.

ZAMS (otko). In den letzten drei Monaten hat sich im Einkaufszentrum "DER GRISSEMANN" am Rande von Zams einiges getan. Am 13. Mai wurde der kürzlich fertiggestellte Umbau des Obergeschosses offiziell eröffnet. Mit fast 15.000 Quadratmetern Einkaufsfläche ist es eines der größten Einkaufzentren im Tiroler Oberland - MeinBezirk.at berichtete.

Einstimmiger Beschluss des Zammer Gemeinderates.
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Zammer Gemeinderat stellt die Weichen

Die Firma Grissemann hat aber schon Pläne für die nächste Erweiterung in der Schublade. Bei der Gemeinderatssitzung am 10. Mai wurde einstimmig die Änderung des Flächenwidmungsplans sowie des Bebauungsplans im Bereich EKZ Grissemann beschlossen.

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan wurden einstimmig geändert.
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"Die Firma Grissemann hat einen Antrag auf eine Erweiterung gestellt und dafür Grundstücke Richtung Inn angekauft sowie die Hochspannungsleitung erhöht. Die Zufahrt soll über die nordöstliche Seite erfolgen. Geplant sind im Untergeschoss Parkflächen auf Stelzen, da es Retentionsflächen aufgrund des Hochwasserschutzes benötigt, sowie drei weitere Geschosse. Die Oberkante ist rund zwei Meter höher als der bestehende Baumarkt",

erläuterte Bgm. Benedikt Lentsch.

Die Zahl der MitarbeiterInnen bei der Firma Grissemann soll von 360 auf 400 erhöht werden.
  • Die Zahl der MitarbeiterInnen bei der Firma Grissemann soll von 360 auf 400 erhöht werden.
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Bis zu 40 neue MitarbeiterInnen

Geplant seien laut dem Zammer Dorfchef zwei Baustufen. Zudem sei ein größeres Retensionsprojekt in diesem Bereich angedacht und es bestehe die Möglichkeit, den Weg entlang des Inns zu verbreitern. Damit könnte man auch einen Radweg zum neuen Standort der Firma Kofler zustandebringen.

"Das Projekt wurde seit dem Herbst im Ausschuss bereits diskutiert und alle Fragen ausführlich beantwortet. Zudem geht es um die Erhöhung um fast 40 MitarbeiterInnen bei der Firma Grissemann",

verwies der Dorfchef.

Die Firma Grissemann plant eine Erweiterung: Zwischen zehn bis zwölf Millionen Euro sollen in einen Zubau investiert werden.
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Baustart derzeit noch offen

Auf Nachfrage der BezirksBlätter Landeck präzisiert Thomas Walser, Geschäftsführer der Firma Grissemann, die Pläne:

"Wir erweitern die Lager- und Produktionsflächen für 'Systine'. Zudem entsteht ein neuer Bereich für die MitarbeiterInnen samt Restaurant und Aufenthaltsflächen".

Auch die Zahl der MitarbeiterInnen soll von 360 auf 400 steigen. Unter dem Namen "Systine" werden seit vier Jahren für die Gastronomie Speisen und Speisekomponenten produziert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels im Tourismus ist dies ein wachsender Bereich.
Der dreigeschossige Zubau an der Südseite umfasst eine Grundfläche von rund 3.500 Quadratmetern. Zwischen zehn und zwölf Millionen Euro sollen laut Walser investiert werden.

"Ob wir noch heuer oder erst im nächsten Jahr mit dem Bau starten, ist noch offen. Derzeit sind die Baukosten hoch. Der Grundstein wurde nun mit der Widmung und der Genehmigung durch den Zammer Gemeinderat gelegt",

zeigt sich der Grissemann-Geschäftsführer zufrieden.

Grissemann-Geschäftsführer Thomas Walser: "Ob wir noch heuer oder erst im nächsten Jahr mit dem Bau starten, ist noch offen."
  • Grissemann-Geschäftsführer Thomas Walser: "Ob wir noch heuer oder erst im nächsten Jahr mit dem Bau starten, ist noch offen."
  • Foto: Daniel Schwarz
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Photovoltaikanlage wird heuer erweitert

Einen großen Einschnitt brachte aber die Pandemie für das Zammer Unternehmen, das neben dem Betrieb des Einkaufszentrums auch als Gastronomiegroßhändler tätig ist. Inzwischen liege man schon wieder über Corona-Niveau.

"Jetzt stehen wieder andere Themen im Vordergrund und wir müssen schauen, wie sich die nächsten Monate entwickeln. Die hohe Inflation sowie die gestiegenen Energiepreise werden uns sicher beschäftigen",

so Walser.
Gerade in Sachen nachhaltiger Energieerzeugung ist die Firma Grissemann mit einer Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage auf dem Dach vorbildhaft – MeinBezirk.at berichtete.

"Wir bauen heuer die Photovoltaikanlage noch weiter aus – eine Verdreifachung auf fast 10.000 Quadratmeter ist geplant. Dann werden wir eine Leistung von einem Megawatt haben und rund 17 bis 18 Prozent unseres Strombedarfs damit decken können",

sagt Walser. Rund 700.000 bis 800.000 Euro werden investiert. Auch beim geplanten Zubau sind weitere Photovoltaiklflächen geplant, womit im Endausbau 1,8 Megawatt Leitung erreicht werden soll.

Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage: "Der Grissemann" produziert bereits jetzt Strom am eigenen Dach.
  • Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage: "Der Grissemann" produziert bereits jetzt Strom am eigenen Dach.
  • Foto: Grissemann/Dieter Kühl
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