Modernste 3D-Drucktechnik an der HAK Landeck

3D-Drucker: Ivan Golemovic (li.) und Fabian Wachter aus der 4. Klasse der HAK Landeck sind begeistert.
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LANDECK. Die HAK Landeck hat immer schon versucht, neueste IT-Technologien im Unterricht einzubauen und die Kenntnisse ihren Schüler/innen zu vermitteln. Die Schüler/innen werden während ihrer 5jährigen Ausbildung neben den standardmäßigen Fächern der IT-Ausbildung auch mit vielen speziellen IT-Bereichen wie z.B. Netzwerktechnik (im Rahmen einer CISCO-Akademie), Social Media Instrumente, Kommunikations- und Multimediasoftware uvm. konfrontiert.
"Als wirtschaftsorientiere Schule mit einer breiten Informatikausbildung ist es wichtig, immer am Stand der Zeit zu sein. In Industrie und der Wirtschaft haben 3D-Drucker einen immer größeren Stellenwert und halten in vielen Unternehmen Einzug. Die HAK Landeck beschreitet mit der Anschaffung dieser neuen Drucktechnik einen neuen Weg und bietet ihren Schüler/innen modernste Ausbildung", berichtet Direktor Reinhold Greuter.
3D-Drucker revolutionieren die Produktion. In Zukunft wird es mit Hilfe dieser neuen Technik jedem möglich sein, selbst Dinge zu gestalten, zu produzieren und zu verkaufen. Von der Idee zum Planungsprozess, von der Durchführung zur Produktion, vom Prototypen zum fertigen, verkaufbaren Produkt. Das sind die Schritte, die bisher von unterschiedlichen Stellen umgesetzt worden sind. Mit einem 3D-Drucker hätte man alles in einer Hand. Die Schüler/innen erfahren auf diese Weise viele Funktionen des Wirtschaftskreislaufes in einem Unternehmen und können ein Produkt auch selbst herstellen.

Von der Theorie zur Praxis

Aber nicht nur im Bereich der wirtschaftlichen Ausbildung ist dieser neue 3D-Drucker einsetzbar. In vielen anderen Unterrichtsfächern ist es nun möglich, von der Theorie zur Praxis zu schreiten. So können z.B. in den naturwissenschaftlichen Fächern oder in Mathematik Modelle, Formen, Körper, uvam. anschaulich gedruckt werden. Fächerübergreifende Unterrichtseinheiten in Informatik, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Mathematik u.a.m. sind somit leicht umsetzbar.
Als Beispiel kann man die Firma Adidas anführen, die Schuhe mit 3D-Druckern erzeugt. Weitere Anwendungen mit 3D-Druckern finden sich in der Industrie (Werkteile, Prototyping, …). In der Medizin und Zahntechnik werden bereits jetzt viele Ersatzteile gedruckt oder wenn man ein „süßes Beispiel“ nennen will, kann man auch mit Marzipan oder Zucker Figuren für einen Kuchen drucken. Die Anwendungen sind schier endlos. Die Industrie 4.0 hält damit auch an Schulen und in der Ausbildung Einzug.

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