Sondierstollen ist umstritten

Wolfgang Stroppa, Tiwag Projektleiter

Zu einem Schulterschluss der Fraktionen des Kaunertaler Gemeinderates kam es in Sachen „Sondierstollen Klasgarten der Tiwag“ im Gepatsch/Kaunertal.

KAUNERTAL (tani). Am vergangenen Donnerstag fand die wasser- und naturschutzrechtliche Verhandlung statt. Der Kaunertaler Gemeinderat verständigte sich im Vorfeld auf eine blockierende Haltung. Dementsprechend fiel die Stellungnahme des Anwalts aus. „Wir wollen erst dann über den Sondierstollen reden, wenn die Tiwag die Ergebnisse ihrer bisherigen Bohrungen auf den Tisch legt und sie die Variantenentscheidung - Taschach oder Fernergries – preisgibt“, sagte Vize-Bgm. Günther Spanninger (kurz vor seinem Rücktritt). „Sollte die Behörde den Stollen genehmigen, werden rechtliche Schritte geprüft. Aber vorerst wird einmal der Bescheid abgewartet“, so Spanninger.

Ball liegt bei Behörde
„Es liegt an der Behörde zu entscheiden, wie sie damit umgeht. Fällt der Bescheid positiv aus, wird der Stollen gebaut“, sagte Tiwag-Projektleiter Wolfgang Stroppa. Denn: Der Stollen soll Klarheit bringen, ob der Gepatsch-Stausee zum Pumpspeicherbecken, falls „Kaunertal II“ realisiert wird, ausgebaut werden kann. „Das ist Teil des ursprünglich geplanten Erkundungskonzeptes und hat mit der Variantenentscheidung nur bedingt zu tun“, erklärte Stroppa.

Landesgeologe Gunther Heißel beschränkt sich, weil er als Sachverständiger involviert ist, auf eine allgemeine Äußerung: „Derartige Bodenerkundungen sind notwendig. Sie bilden ein Beurteilungskriterium dafür, ob das geplante Vorhaben durchführbar ist, und wenn ja, in welcher Weise.

Je mehr Daten, desto besser die Analyse
Je mehr Daten, desto besser ist die Analyse“. Das gelte in der Regel für alle Bauvorhaben (auch Einfamilienhäuser), insbesondere aber vor allem für Großprojekte wie Kraftwerke, Skilifte und Brücken.

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