16.06.2017, 11:01 Uhr

"Breeze" laden zur CD-Release-Party

Wann? 23.06.2017 20:30 Uhr

Wo? Altes Kino, Malser Straße, 6500 Landeck AT
(Foto: Peter Diem)
Landeck: Altes Kino | LANDECK. Die Landecker Band “Breeze” stellt am Freitag, dem 23.6.17, ihr neues Album “Voodoo Priest” im Alten Kino Landeck vor. Beginn der Veranstaltung: 20.30 Uhr.

Nach 12 Jahren Kreativpause gibt es jetzt wieder ein neues Studioalbum der Band „Breeze“ mit dem Titel „Voodoo Priest“ – und vorgestellt wird das Album am Freitag, dem 23. Juni (nein, es ist kein Freitag, der Dreizehnte!) in ihrer Heimatstadt Landeck im Alten Kino. Wie in den beiden Vorgängeralben „Breeze“ (1998) und „The City Of No Return“ (2005 gepresst, aber erst zehn Jahre später veröffentlicht) stammen auch diesmal wieder alle Songs aus eigener Feder. Ganz im Sinne des Albumtitels wagt sich die Band diesmal hinaus ins Abgründige – aber nicht ohne vorher für einen aus Ironie geknüpften doppelten Boden gesorgt zu haben. So geht es etwa im Titelsong („Voodoo Priest“) um einen paranoiden Musiker, der einen seiner Musikkritiker für einen Voodoo-Priester hält, von dem er glaubt, dass er ihn mit einem Fluch belegt habe. Oder im Eröffnungssong „In Tow“ erklärt ein Mann in einem Nachtclub einer Frau, sie werde von einem unheimlichen Mann verfolgt, vor dem er sie schützen müsse, indem er sie nachhause begleite, bis sich dann zeigt, dass der vermeintliche Beschützer selber dieser Unheimliche ist. Aber keine Angst, es gibt auch Heiteres, Fetziges und Besinnliches als Ausgleich. Das Schöne ist jedenfalls, dass diesmal die Songtexte auf dem von Peter Diem – er hat auch das Cover designt – gestalteten Booklet abgedruckt sind und mit- und nachgelesen werden können.

Musikalisch gesehen bleibt die Band ihrer bisherigen Linie treu, keiner Linie treu zu bleiben. Man darf also erwarten, stilistisch sehr unterschiedlich angelegte Songs vorzufinden. Neben traditionellen Stilen wie etwa Blues, Rock oder Reggae findet sich mit „The DJ“ diesmal erstmals auch ein Ausflug ins Elektronische. Und was auch neu ist: zum ersten Mal findet sich ein Song, bei dem der Bassist, Wolfgang Kröpfl, den Leadsänger macht. Und da wir grade bei den Personalia sind: Zur altbekannten Grundbesetzung – Wolli Kröpfl, wie gesagt, am Bass, Alexander „Goggo“ Goidinger an den Tasten, Benjamin Karlinger an der Gitarre und Peter Dapoz am Schlagwerk – gesellen sich Thomas Dapoz an der Trompete, Hermann Marth am Tenorsax und – und auch das ist neu – Wolfgang Bachler an der Zugposaune. Man darf gespannt sein!
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