31.08.2014, 16:53 Uhr

Dekan Franz Hinterholzer feiert Silbernes Priesterjubiläum

Die Bürgermeister der Gemeinden Pfunds, Tösens und Spiss mit Dekan Franz Hinterholzer.

25 Jahre Seelsorgetätigkeit

PFUNDS (jota). Der gebürtige Bichlbacher Fanz Hinterholzer ist seit 2008 Dekan im Oberen Gericht und feiert heuer sein 25-jähriges Priesterjubiläum.
Ein großes Danke für den unermüdlichen Einsatz gab es von Seiten der Bürgermeister Gerhard Witting, David Jäger und Helmut Kofler sowie der Pfarren. "Du bist ein menschlicher und treuer Priester, der es versteht den Menschen herzlich und offen zu begegnen", so Witting stellvertretend für den Seelsorgeraum Pfunds-Spiss-Tösens.
Hinterholzer betreut als einziger Priester der Diözese zwei Seelsorgeräume und hat mit Prutz insgesamt sieben Gemeinden zu versorgen. "Das funktioniert nur, weil alle zusammenhelfen", freut sich Hinterholzer, der seinen Helfern viel zutraut.
Ein großes Problem sieht Hinterholzer im Priestermangel. "Man sollte es den Priestern freistellen, ob sie heiraten dürfen oder nicht", ist der Dekan ein Verfechter einer offenen Kirche. Jetzt schon hält er an Wochenenden zwischen fünf und sieben Gottesdienste, zukünftig könnten es sogar noch mehr werden.
"In der Diözese gibt es derzeit 76 Seelsorgeräume, es ist wichtig, den Leuten etwas anzubieten, durch den Priestermangel wird es immer schwieriger", so der Dekan, der gerne im Obergricht lebt und bereits nach seiner Priesterweihe als Kooperator in Prutz und ein Jahr später als Pfarrer von Pfunds seelsorgerisch tätig wurde.
"Ich habe zwischen Mission und Heimatdiözese überlegt, aber nach einem Studienjahr in London war mir klar, dass ich hier bleiben möchte", betont Hinterholzer, der als weltoffener und bemühter Pfarrer bei der Bevölkerung sehr beliebt ist.
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