11.09.2017, 13:51 Uhr

Michael Schneider präsentiert seine Kunst auf Schloss Landeck

"Graustufen": Christoph Carotta, Michael Schneider, Bgm. Wolfgang Jörg und Kulturreferent Jakob Egg.

Der internation und national anerkannte Künstler stellt seine Werke unter dem Titel "Graustufen" aus.

LANDECK (joli). Anlässlich seines 50. Geburtstages folgte der Landecker Michael Schneider, der Professor an der Kunstuniversität Tokio ist und in Tokio, Wien und Landeck lebt, der Einladung des Kulturreferats der Stadt Landeck und der Schloss Galerie und zeigt grafische Arbeiten, Performances und Installationen. Am Freitag lud man zur Vernissage "Graustufen" in die Schloss Galerie Landeck.
Die Ausstellung zeigt erstmals einen Überblick über das Schaffen der letzten 30 Jahre des Künstlers und ist bis zum 26. September zu sehen.
"Michael Schneider gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen österreichischen Druckgrafiker von internationalem Format. Er gehört zu jenem Team, dass vor rund zehn Jahren maßgeblich an der Gestaltung der neuen Galerieräume im Schloss beteiligt war und war Gestalter der permanenten Museumsausstellung", betonte Christoph Carotta vom Bezirksmuseumsverein Landeck. Auch Bgm. Wolfgang Jörg sprach anerkennende Worte aus: "Es ist großartig und eine Ehre einen Künstler in deinem Format aus Landeck zu haben."
Zur Eröffnung konnte sich Michael Schneider über zahlreiche Künstlerkollegen wie u.a. Elmar Peintner, Erich Horvath, Karl Gitterle, Franz Geiger, Edelbrenner Christoph Kössler sowie Bgm. Wolfgang Jörg, Vizebgm. Peter Vöhl und Kulturreferent Jakob Egg freuen.

"Graustufen"

"Graustufen" bietet die Gelegenheit neben einer Auswahl von neuen Werken, frühe Zeichnungen und Holzschnitte, Buchkunst aus der Zusammenarbeit mit Buchkünstlerin Elisabeth Parth, Arbeiten aus der Werkgruppe zur Gestaltung der U-Bahnstation Johnstrasse der U3 in Wien zu sehen.
Es ist die erste Ausstellung Schneiders in Österreich seit seiner Berufung im Jahr 2015 an die renommierteste Kunstuniversität Asiens: "Es geht mir darum, ein Stück besonderer Kommunikation zu schaffen", so Michael Schneider.
Die Ausstellung zeigt auch Ergebnisse der Zusammenarbeit mit den Musikern Gunter Schneider und Barbara Romen. Unter dem Titel „Klopfzeichen“ arbeiten sie schon seit mehr als 10 Jahren zusammen und entwickeln eine inklusive Praxis der synästhetischen Performance, die Musik und Bildende Kunst in einzigartiger Weise verbindet. Den Eröffnungsbesuchern bot sich die Gelegenheit einer „Klopfzeichen“ Performance beizuwohnen.
Zu einem weiteren Highlight der Eröffnung zählte die Präsentation der Spenling Edition "Spirit of the Arts“. Dafür wurden 50 Flaschen mit feinstem Spenling Wildpflaumenschnaps vom Stanzer Edelbrenner Christoph Kössler, individuell mit original Holzdruckunikaten (Tusche auf japanischem Papier) von Michael Schneider gestaltet und signiert. Im Rahmen einer Verkostung wurde diese limitierte Edition vorgestellt. "Dieses Projekt hat mir einmal erlaubt Kunst zu machen, bei der ich nicht für den Inhalt verantwortlich bin", erzählte Michael Schneider mit einem Augenzwinkern.
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