20.10.2017, 13:32 Uhr

Pro Pope Francis - dem Papst den Rücken stärken

„Mir ist eine ‚verbeulte’ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.“ Papst Franziskus (Foto: katholisch.de)
Tirol: Österreich |

Unterstützung der reformbereiten Amtsführung von Papst Franziskus ---

Immer wieder tauchen dubiose Schattenmacher in der Amtszeit des jetzigen Papstes auf. Manche tragen unterschwellig ihre Gegnerschaft zum Papst in die Medien und reden gar von den Ängsten im Vatikan.
Nun, wenn dem so sein sollte, dann wird es sich vorwiegend um Angst vor der Wahrheit, vor Prestige- und Machtverlust und um die Angst vor Veränderung handeln.
Das scheinen doch heilsame Ängste zu sein, die an verkrusteten Strukturen anklopfen und aus Befürchtungen erwachsen, die schon die Pharisäer und Schriftgelehrten in biblischer Zeit auf ihre besondere Stellung pochen ließen.
Den rückwärtsgewandten Vertretern und Schattenmachern im Vatikan darf nicht die Vorherrschaft in den Medien überlassen werden. Der Papst soll um die Sicherheit des Gebetes der Gläubigen für ihn und um die Zustimmung des Gottesvolkes zu seinem Dienst wissen.
So hat der österreichische Pastoraltheologe Professor Dr. Paul Zulehner - zusammen mit anderen Theologen - aufgerufen, einen Brief an den Papst zu unterschreiben.

Wortlaut des Briefes

Hochgeschätzter Papst Franziskus!
Ihre Pastoralen Initiativen und deren theologische Begründung
werden derzeit von einer Gruppe in der Kirche scharf attackiert.
Mit diesem öffentlichen Brief bringen wir zum Ausdruck,
dass wir für ihre mutige und theologisch wohl begründete
Amtsführung dankbar sind.
Es ist Ihnen in kurzer Zeit gelungen,
die Pastoralkultur der katholischen Kirche
von ihrem jesuanischen Ursprung her zu reformieren.
Die verwundeten Menschen, die verwundete Natur
gehen Ihnen zu Herzen.
Sie sehen die Kirche an den Rändern des Lebens, als Feldlazarett.
Ihr Anliegen ist jeder einzelne von Gott geliebte Mensch.
Das letzte Wort im Umgang mit den Menschen
soll nicht das Gesetz haben, sondern das Erbarmen.
Gott und seine Barmherzigkeit prägen die Pastoralkultur,
die Sie der Kirche zumuten.
Sie träumen von einer „Kirche als Mutter und Hirtin“.
Diesen Ihren Traum teilen wir.
Wir bitten Sie, von diesem eingeschlagenen Weg nicht abzuweichen und sichern Ihnen unsere volle Unterstützung und unser stetes Gebet zu.

Bitte unterschreiben

Wer diesem Schreiben zustimmen kann und den Papst in seinem Dienst in der Kirche und für die Welt unterstützen möchte, möge bitte unterschreiben.
Auf der Homepage der Initiative 
http://www.pro-pope-francis.com    
ist dieses Schreiben veröffentlicht
und durch Angabe von Namen und E-Mail-Adresse
eine persönliche Unterstützung möglich.



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Martin Frank Riederer OPraem aus Landeck | 20.10.2017 | 13:42   Melden
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Sabine Knienieder aus Innsbruck | 13.11.2017 | 15:02   Melden
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