14.10.2017, 23:50 Uhr

50 Jahre Gipfelkreuz auf Dawinspitze

BH Dr. Markus Maaß, Bgm. Harald Bonelli, Walter Mathoy vom Männerbund, Initiator Peter Weiskopf, Mathias Handl vom Burschenbund, Bgm. Mag. Siggi Geiger und Bgm. Thomas Lutz.
PIANS (jota). Eigentlich gehört die Dawinspitze den Gemeinden Strengen, Zams und Grins. Vor 50 Jahren haben die Pianner ein Gipfelkreuz mit der Inschrift "Im Kreuz ist Heil" dort aufgestellt. Anlass genug, das Jubiläum gebührend zu feiern.
Walter Mathoy vom Männerbund und Mathias Handl vom Burschenbund initiierten eine Jubiläumsfeier anlässlich 50 Jahre Gipfelkreuz-Einweihung, zu der ua BH Dr. Markus Maaß, Bgm. Harald Bonelli, Bgm. Mag. Siggi Geiger, Bgm. Thomas Lutz, Ehrenbürger Karl Handl oder Alt-Bgm. Alois Kolp gekommen waren.
Bgm. Harald Bonelli dankte für die großartige Leistung der Katholischen Landjugend vor 50 Jahren.
Anhand einer Powerpointpräsentation mit Bildern aus der damaligen Zeit und Filmsequenzen wurde vor einem vollen Gemeindesaal gezeigt, wie beschwerlich das Aufstellen des Kreuzes vor 50 Jahren war.
Initiator damals war Peter Weiskopf, der sich eines Nachts gedacht hatte, dass hier ein Gipfelkreuz hinauf gehöre. Durch die Abtrennung von Tobadill 1949 waren Pians alle Gipfel der Samnaungruppe abhanden gekommen. "Es war ideell und emotional für die Pianner wichtig, wieder ein Gipfelkreuz zu bekommen", so Robert Monz, der durch den Abend führte.
Die Bürgermeister der Gemeinden Strengen, Zams und Grins erteilten die Zustimmung, ein Gipfelkreuz zu errichten. Nach großem Arbeitsaufwand wurde am 14.10.1967 das 5m hohe Gipfelkreuz und fünf Wegkreuze, die im Gemeindegebiet von Pians verstreut stehen, geweiht und am 21.10.1967 das Kreuz von 15 Burschen der Katholischen Landjugend auf den Dawinkopf getragen und aufgestellt. "Das Lärchenholz stammt aus dem Pitztal, der Beton wurde hinaufgetragen und oben wurde Schnee geschmolzen, um das Fundament betonieren zu können", erinnert sich Peter Weiskopf an die Strapazen. "Es verlief Gott sei Dank alles unfallfrei", freut sich der Initiator heute noch. Insgesamt beliefen sich die Fremdleistungen auf 12.000 Schilling, "was viel Geld war", so Weiskopf. Vieles wurde auch gespendet.
Als Dank wurde Weiskopf von der Gemeinde eine Ehrenurkunde und ein nachgeschnitztes Gipfelkreuz als Andenken überreicht. Zum Jubiläumsjahr wurde der Weg auf den Dawinkopf erneuert und ein Fotobuch erstellt, eine Zusammenarbeit zwischen dem Männer- und Burschenbund.
Auf dem Dawinkopf werden immer wieder Gipfelmessen gefeiert oder Herz-Jesu-Feuer angezündet.
"Ich war sicher schon mehr als 50 Mal am Dawinkopf", so BH Dr. Markus Maaß, der selber begeisterter Bergsteiger ist und bei der Aufstellung des 2. Gipfelkreuzes am Eisenspitz dabei war.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch den Männerchor Pians, einer Bläsergruppe der Musikkapelle, Walter Mathoy und Franz Sprenger sowie Jakob Senn.
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