13.12.2017, 16:16 Uhr

80.000 Euro für die Zukunft des Wintersports

Richard Walter, Johanna Ruetz, Silvia Pfeil, Martin Haßlwanter, Otmar Ladner und Benny Pregenzer (v.l.).
Landeck: Wirtschaftskammer Landeck |

Bei der Aktion WaS (Wintersport an Schulen) investiert die Wirtschaftskammer Tirol mit seinen Partnern massiv in den Nachwuchs des Wintersports.

LANDECK (das). Die Bergbahnen und Schischulen des Bezirkes, die Sportartikelhändler, der Verkehrverbund Tirol (VVT),  die Sparkasse Imst und die Wirtschaftskammer Landeck fördern den Skisport in Tirol: Bereits zum vierten Mal wird SchülerInnen im Rahmen von Wintersport an Schulen (WaS) wieder Lust aufs Skifahren gemacht.

Vieles in Bewegung
12 Schitage, 1125 Kinder, 23 Volkschulen – von 150 SchilehrerInnen betreut über 600 ausgestellte Schikarten, 28 Busse von 8 verschiedenen Verkehrsunternehmer, diese beindruckenden Zahlen sollen wieder vermehrt Kinder in den Schnee bringen.  Für diese Aktion wird einiges an Geld in die Hand genommen.
So investieren die Bergbahnen des Bezirkes € 16.000,00, die Schischulen des Bezirkes € 30.000,00, die Sportartikelhändler in Form von Ausrüstung für Kinder, welche keine haben - € 5.000,00, der Verkehrverbund Tirol in Form von Bussen/Transfer: € 20.000,00, die Sparkasse Imst, Unfallversicherung, Sachaufwand, Personal: € 5.000,00 und die Wirtschaftskammer Landeck – Personal und Sachaufwand: € 5.000,00 in die Zukunft des Wintersports.

Die Zukunft des Wintersports sind die Kinder
"Wir wollen Kinder wieder vermehrt auf die Schi bringen", lautete die Antwort von WK-Geschäftsstellenleiter Otmar Ladner auf die Frage, warum das alles? Dafür wird auch der ganze Tagesablauf der Kinder organisiert, vom Abholen bis zum Zurückbringen.
Ins gleiche Horn stößt auch Richard Walter, Präsident vom Tiroler Skilehrerverband, "Wir müssen Freude am Schneesport vermitteln und die Tourismusgesinnung aufrecht erhalten!"
Das die Aktion in die richtige Richtung geht zeigten die Zahlen von Benny Pregenzer, der im Namen der Seilbahner des Bezirks Landeck sprach. So waren im ersten Jahr 35 Prozent Anfänger, letztes Jahr nur noch 13 Prozent.
"Als ich von der Aktion gehört habe, habe ich sie sofort unterstützt. Es darf nicht sein, dass aufgrund einer fehlenden Ausrüstung eine Ausgrenzung stattfindet", erklärte Johanna Ruetz, als Vetreterin der Sportartikelhändler.
Dass die Kinder "Gescheid" schifahren lernen, betonte Silvia Pfeil vom VVT, sei ihr besonders wichtig und dies ist bei dieser Aktion gegeben. Der VVT bringt die Kinder, mit 28 Bussen, zu den Schigebieten und wieder retour.
"Wir können nicht lehren und nicht kochen, aber zumindest können wir die Kinder richtig versichern und finanziell unterstützen", meinte Martin Haßlwanter, Vorstandsvorsitzender-Stv. der Sparkasse Imst AG abschließend.
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