17.03.2017, 13:11 Uhr

Am 26. März beginnt die Sommerzeit

Am 26. März 2017 starten wir wieder in die Sommerzeit. (Foto: karrierebibel.de)

Am Sonntag, 26. März ist wieder Zeitumstellung.

BEZIRK LANDECK (joli). In ganz Österreich sowie in der gesamten EU findet in der Nacht von Samstag auf Sonntag (26. März 2017) die Sommerzeitumstellung um 02:00 Uhr früh statt. Und da stellt sich auch schon wieder die Frage: "In welche Richtung dreh ich nur den Zeiger?"
Die Uhren werden von 02:00 Uhr auf 03:00 Uhr vorgestellt – Somit heißt es für Nachteulen eine Stunde weniger Zeit.
Die Sommerzeitumstellung findet immer am letzten Sonntag im März zur selben Uhrzeit statt und endet mit der Umstellung auf die Winterzeit (letzter Sonntag im Oktober, Uhren von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückstellen) – heuer: 29. Oktober 2017.

Kleine Merkhilfe

Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel VOR das Haus und im Herbst wieder ZURÜCK.

Zeitumstellung Österreich

Bereits während des ersten Weltkrieges (1916) gab es in Österreich schon einmal die Sommerzeit.
Mit dem Zeitzählungsgesetz, das festlegte, dass die Sommerzeit zwischen 01. März und 31. Oktober zu liegen hat und an einem Samstag oder Sonntag beginnen und enden soll, wurde 1976 die Grundlage geschafften. Primär hatte die Zeitumstellung den Grund Energie zu sparen.
In Österreich hat die Winterzeitumstellung bis zum EU-Beitritt im Jahr 1995 am letzten Sonntag im September stattgefunden. Seit 1996 stellt Österreich, gleichzeitig mit allen EU-Staaten, am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober die Uhr um eine Stunde vor bzw. zurück.

Auswirkungen

Die Bezirksblätter haben beim Bezirksstellenleiter der Landwirtschaftskammer Landeck, Peter Frank, und bei Bernadette Pöll, Direktorin der Volksschule Tösens nachgefragt, ob die Zeitumstellung deutlich merkbar ist.
"Die Umstellung auf die Sommerzeit wirkt sich bei jedem Kind anders aus. Manche spüren es gar nicht, beim ein oder anderen kann es schon ein, zwei Tage dauern, bis man sich an die neue Zeit gewöhnt hat", erzählt Bernadette Pöll.
Aus der landwirtschaftlichen Sicht meint Peter Frank dazu: "Dort wo die Stallzeiten sehr fix sind, merkt man die Unruhe bei den Tieren, denn dem Vieh geht es ähnlich wie den Menschen – man braucht Zeit bis man sich an die Zeitumstellung gewöhnt hat."
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