30.01.2012, 13:12 Uhr

Bandbörse startet jetzt

Ein Projekt mit dem Landecker Jugendausschuss steckt noch in den Kinderschuhen - verspricht aber viel.

„Da wollen wir etwas tun“. Diesem Motto verschrieben sich Gebhard Thöni, Peter Detert, Bernd Giradelli und Christoph Dapoz und stellten mit dem Jugendreferenten der Stadt Landeck, Hubert Niederbacher, eine Initiative auf die Beine, die zukünftig jungen Musikern und Bands „unter die Arme greifen soll“, erklärt Thöni.

„Seit zwei Jahren ist es ein Anliegen des Jugendausschusses junge Landecker Musiker in Form von Konzertreihen zu fördern“, erklärt GR Niederbacher. Im Dezember 2011 wurde der entscheidende Startschuss abgefeuert: Mit einem Treffen von GR Niederbacher mit rund 25 Jugendlichen im Alten Kino Landeck wurde die sogenannte „Bandbörse“ aus der Taufe gehoben, die sich primär zur Aufgabe macht, Konzerte für junge Musiker und Bands im Raum Landeck zu organisieren. „Von der ersten Minute an wusste jeder, da entsteht etwas“, blickt GR Niederbacher zurück.

„Die Bandbörse ist eine öffentliche Gruppe auf Facebook und somit für alle zugänglich“, erklärt Thöni. Man wolle über die Bandbörse Auftritte organisieren und jungen Musikern „optionale Veranstaltungsorte“ wie das Alte Kino, der Stadtsaal, der Stadtplatz oder der Innenhof im Schloss Landeck anbieten, so Thöni weiter. „Wir wollen jungen Leuten die Möglichkeit geben aus der Garage rauszukommen“, betont Dapoz. Wichtig sei auch über die Bandbörse für die Musiker zu werben und Landecker Bands auch außerhalb vom Bezirk Auftritte zu ermöglichen, erklärt Thöni weiter. „Es soll ein Austauschprojekt zwischen den Bands sein“, erhofft sich Dapoz.

Mithilfe eines Budgets der Stadtgemeinde Landeck von 2400 Euro wird eine Konzertreihe finanziert. Geplant sind zwei Konzertabende mit jeweils drei Bands, die auftreten. Der erste Konzertabend findet am 11. Februar ab 20:00 Uhr im Alten Kino statt. „Pro Konzert sind 800 Euro im Budget vorgesehen“, rechnet Niederbacher vor. Der Jugendreferent freut sich über die Euphorie der Musiker und meint: „Visionen sind nicht Dinge, die ad acta gehen und verstauben sollen. Visionen sollen stattfinden.“
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