30.11.2017, 16:09 Uhr

Das Kind "Ist" wenn es begleitet wird

Vize-Bgm. Peter Vöhl, Bgm. Wolfgang Jörg mit den Mitgliedern der Tagesmütter.
Landeck: Bruggner Stubn |

Bei der Jahreshauptversammlung der Tagesmütter wurde über das abgelaufene Jahr Bilanz gezogen.

LANDECK (das). Am Dienstag, 28.November 2017 luden die Tagesmütter zur Jahreshauptversammlung in die Bruggner Stube. Der Einladung waren auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Jörg und Vizebürgermeister Peter Vöhl gefolgt.
Die Tagesmütter berichteten über ihren Alltag mit den Kindern, über das vergangene Jahr und zu aktuellen und neuen Themen.
"Ein Kind ist wie ein Samenkorn. Nur mit Erde, Wasser und Licht kann es auch wachsen und gedeihen, diese Voraussetzungen stellen wir für die Kinder dar, damit diese sich entfalten können ", erklärte OF Hainz einleitend. "Danke an euch alle, ihr seid nach meiner Vorstellung, ich spüre den Zusammenhalt", fuhr die Obfrau fort.

Jahresbericht und Herausforderungen
Der Jahresbericht konnte sich sehen lassen. So wurden im Jahr 2016 insgesamt 128 Kinder von 14 Tagesmütter, in den verschiedenen Einrichtungen betreut. Die Betreuung findet das ganze Jahr über statt, nur 1 Woche im Jahr (Sommer) sind die Einrichtungen geschlossen berichtete Geschäftsführerin Ingrid Bürger.
Im Rahmen des Projekts „ProFiT“ – Pro Familie im Tourismus wurden 93 Kinder im Bezirk betreut. Hier ist ein Rückgang in der Nachfrage, besonders in den Winter- Tourismus- Orten  zu verzeichnen. Die Winterbetreuung stellt auch eine zusätzliche Herausforderung in der Personalfrage dar. So ist es sehr schwierig hierfür gut ausgebildetes Personal zu finden.

Kleiner Ausblick ins nächste Jahr
Vom finanziellen Standpunkt her konnten sich die Tagesmütter über ein Plus freuen. So wurden im vergangenen Jahr rund 769.000 Euro ausgegeben und rund 796.000 Euro eingenommen. Die bestellten Rechnungsprüfer konnten bedenkenlos die Entlastung vorschlagen, welche auch einstimmig erteilt wurde. Auch das Bugdet für das kommende Jahr wurde von der Geschäftsführerin präsentiert. So wurden rund 835.000 Euro für 2018 veranschlagt, welche jedoch voraussichtlich gedeckt werden können.

"Die Tagesmütter genießen ein hohes Ansehen, mittlerweile auch in den Dörfern. Dies ist auf euer gewaltiges Know- How zurückzuführen, ihr macht einfach eine sehr gute und wichtige Arbeit!" resümierte Bürgermeister Wolfgang Jörg über das vergangene Jahr.
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