24.05.2017, 09:10 Uhr

Galtür baut "Haus des Kindes"

Die Gemeinde Galtür investiert eine Million Euro in den Umbau des Kindergartens.

Der bestehende Kindergarten wird für eine Million Euro umgebaut. Künftig werden Kinder ab zwei Jahren aufgenommen.

GALTÜR (otko). In Galtür steht derzeit mit dem Umbau des Kindergartens ein großes Bauvorhaben der Gemeinde in den Startlöchern. "Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir 2017 Kinder haben, die in den Kindergarten gehen sollten. Bisher hatten wir eine Ausnahmegenehmigung für den eingruppigen Kindergarten. Aufgrund der gesetzlichen Lage sind aber nicht mehr als maximal 22 Kinder möglich", berichtet LT-Vizepräsident Bgm. Anton Mattle.
Der bisherige Kindergarten stammt aus dem Jahr 1986 und ist die Jahre gekommen. "Kurzzeitig haben wir überlegt Container aufzustellen. Durch den Neubau einer Wohnanlage der Neuen Heimat Tirol in Galtür sind im Schulgebäude aber Wohnungen im 1. Stock frei geworden. In diese freien Flächen wird nun der Kindergarten in das Schulgebäude verschoben", informiert Mattle.

Barrierefreier Zugang

Die Planungen von Architekt Paul Petter sehen ein "Haus des Kindes" im jüngeren Teil des Schulgebäudes vor. Im ersten Obergeschoss werden die Räumlichkeiten für den nun zwei-gruppigen Kindergarten untergebracht. Zudem ist auch ein neues Stiegenhaus samt Aufzug und barrierefreiem Zugang geplant. Auch die Musikkapelle Galtür erhält zusätzlichen Stauraum.
Laut Mattle hat der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung den definitiven Baubeschluss gefasst. Der Baustart ist für Anfang Juli vorgesehen. Insgesamt werden rund eine Million Euro investiert. Eventuelle Förderungen sind derzeit noch offen.

Spielgruppe integriert

Für die Betreuung der unter 3-Jährigen gibt es in Galtür bisher die Spielgruppe "Hokuspokus". "Nach mehreren Besprechungen haben wir nun entschieden einen alterserweiteren Kindergarten anzubieten. Das heißt, dass künftig auch Kinder ab zwei Jahren in den Kindergarten aufgenommen werden. Dadurch können wir auch längerfristig die zwei Gruppen halten", betont der Dorfchef.
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