13.11.2017, 10:35 Uhr

Kirche und Sakristei in Strengen gesegnet

Dekan Martin Komarek segnete die renovierte Kirche und sanierte Sakristei in Strengen.
STRENGEN (jota). Rechtzeitig zum Kirchenpatrozinium konnten die Renovierungsarbeiten der Pfarrkirche und die Sanierung der Sakristei in Strengen abgeschlossen werden. Dekan Martin Komarek segnete die Kirche und Sakristei. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 260.000 Euro.
Gemeinsam mit Pfarrer Georg Schödl feierte Dekan Martin Komarek sowie der ganzen Gemeinde die Heilige Messe und 1700 Jahre Hlg. Martin.
Die Sanierung der Sakristei war unbedingt notwendig gewesen, weil bauliche Mängel die Sakristei massiv in Mitleidenschaft gezogen hatten. Die Sanierungsmaßnahmen leitete Baumeister Johann Schmid, der die Kosten durch viele freiwillige Helfer drastisch senken konnte. "37 Helfer leisteten mehr als 1000 freiwillige Arbeitsstunden", dankte Schmid. 56.000 Euro kostete die Sanierung der Sakristei.
Bgm. Harald Sieß betonte, dass die Kirche der Mittelpunkt des christlichen Glaubens und der Heimatgemeinde sei und dankte allen Verantwortlichen, allen voran Pfarrer Schödl. Pfarrgemeinderatsobmann Wolfgang Mair lobte das Engagement von Johann Schmid und Karin Reich, die sich bei der Kirchenrenovierung sehr einsetzte.
Die Kirche wurde nach den Plänen der Architekten Arno Fessler und Rupert Mesner aus Innsbruck renoviert. "Wir konnten bestens ausgearbeitete Bestandspläne von Baumeister Johann Schmid übernehmen", so Mesner bei den Erläuterungen. Ursprünglich war nur die Renovierung des Altarraumes vorgesehen gewesen, erst zu einem späteren Zeitpunkt auch das Kirchenschiff. Besondere Bedeutung hat die Dreifaltigkeitsstatue des Barockbildhauers Andreas Tamasch, die das Zentrum bildet.
Die Elektroinstallationen und die Beleuchtung wurden erneuert, ein Holzboden eingebaut und der Mittelgang mit rollstuhlgerechtem Eingang wieder hergestellt. Die Reinigung der Fresken, das Ausmalen des Kirchenschiffes und Altarraumes sowie die Restaurierung der Statuen wurden ebenfalls durchgeführt. Der Beichtstuhl wird im Laufe des Jahres fertiggestellt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 202.000 Euro.
"Offen sind noch ca. 90.000 Euro", so Pfarrer Schödl, der zu Spenden aufrief. Der Reinerlös des Kirchtagsfestes wird ebenfalls in die Renovierung einfließen.
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