30.01.2012, 13:29 Uhr

Kneipper hoch im Kurs

Landecks Kneipper blicken voller Euphorie und Datendrang in das neue Vereinsjahr.

Mit anfänglichen 30 Mitgliedern feuerte der Kneipp-Aktiv-Club Landeck und Umgebung im Jahr 1998 den Startschuss für seine Tätigkeiten ab. Heute dürfen sich Landecks Kneipper über 212 Mitglieder freuen.

Vorsitzende Anna Pfeifhofer freute sich über die rasante Mitgliederentwicklung im Verein und versprach: „Wir werden weiterhin den Verein gut durch die Zeit bringen“. Pfeifhofer präsentierte im Rahmen der Jahreshauptversammlung einen dichten Terminkalender des Kneipp-Clubs in den letzten zwei Jahren. Angefangen bei der wöchentlichen Gesundheitsgymnastik und dem wöchentlichen Nordic Walking unternahmen die Kneipper unter anderem auch Schneeschuhwanderungen, Kräuterexkursionen, Radtouren und Kulturreisen.

Dem Mief vergangener Tage, nämlich dass viele Menschen die Kneipp-Philosophie in Verbindung mit „alt und kalt“ bringen, wollen Landecks Kneipper jetzt entgegenwirken. „Es ist nicht bekannt was hinter der Philosophie steckt“, glaubt Pfeifhofer. Mit Kochabenden, die nun in das Programm aufgenommen werden, soll das Kneippen in „weitere Kreise gehen“, hofft die Vorsitzende.

Zertifizierte Kindergärten
Sehr zum Thema machen will sich der Kneipp-Aktiv-Club auch zertifizierte Kneipp-Kindergärten. „Unser Ziel ist es viel zertifizierte Kneipp-Kindergärten in Tirol zu haben“, informiert die Landesvorsitzende Romana Vill. Das Gesundheitsbewusstsein der Kinder soll spielerisch mit den fünf Kneipp-Säulen, sprich Kräuterkunde, Ernährung, Wasseranwendungen, Bewegung und das Innere Wohlbefinden, gefördert werden, ist Vill überzeugt. Der Betriebskindergarten im Trofana in Mils wurde im Oktober letzten Jahres als erster Kneipp-Kindergarten in Tirol zertifiziert.

UNESCO-Kulturerbe
In den Startlöchern ist jetzt ein Projekt des österreichischen Keippbundes. Die Kneipp-Tradition als „bewährte und wissenschaftlich anerkannte Naturheilkunde“, so Vill, soll von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) als immaterielles Kulturerbe anerkannt werden.
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