06.07.2017, 09:10 Uhr

Landecker Kinder zeichneten ihre Traumstadt – mit VIDEO

Zahlreiche VolksschülerInnen und Eltern waren bei der Vernissage am neuen Stadtplatz.

330 VolksschülerInnen machten sich Gedanken über die geplante Begegnungszone. Stadtpolitik will Ideen einfließen lassen.

LANDECK (otko). Unter Motto "Kinder erleben die Stadt" hatten im Mai 330 Kinder aus den Landecker Volksschulen Angedair, Bruggen und Perjen die Stadt erwandert. Initiiert wurde die Aktion unter Schirmherrschaft der Stadtgemeinde Landeck und der Leistungsgemeinschaft Landeck-Zams von Architekt Harald Kröpfl, der als Koordinator für die Ortskernrevitalisierung beim Regionalmanagement regioL tätig ist. In verschiedenen Gruppen wurde die VolksschülerInnen dann von den Architekten Harald Kröpfl, Florian Mathies, Carmen Hainz, Kathrin Stanzl und von Baumeister Heinz Wucherer im Rahmen einer Wanderung durch die Stadt geführt. Im Anschluss konnten die SchülerInnen ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche zu ihrer Traumstadt Papier bringen.


Lebenswerte Stadt

Vergangenen Freitag wurden im Rahmen einer Vernissage am neuen Stadtplatz die Ergebnisse präsentiert. Begeistert von den 220 ausgestellten Bildern zeigten sich unter anderem Bgm. Wolfgang Jörg, die beiden Vizebgm. Thomas Hittler und Peter Vöhl, LG-Obmann Mathias Weinseisen, Landesschulinspektorin Ingrid Handle, regiolL-GF Gerald Jochum sowie Stefan Schöpf (Land Tirol, Abt. Dorferneuerung).
"Die Kinder wollen eine Stadt, wo man sich wohlfühlt. Dafür soll die Aufenthaltsqualität in der Malserstraße mit Stühlen, Brunnen, Spielplätzen und mehr Grünflächen verbessert werden. Dadurch soll der Spaß in die Straße hinein gegeben werden und eine soziale Bühne für Treffen entstehen. Das Potential für eine lebenswerte Stadt ist da", erläuterte Projektbegleiter Kröpfl. Auch Ideen für Rutschen, einen Fußballplatz oder einen Lift von der Malserstraße hinauf zum Marktplatz sind zu finden. "Besonders der stillgelegte Tunnel der Reschenbahn faszinierte die Schüler", so Kröpfl.


Ideen einfließen lassen

Die Ergebnisse wurden auf einem USB-Stick im Anschluss an den Planungsausschuss übergeben. "Die Kinder haben uns viel geholfen und gute Ideen vorgelegt. Natürlich werden wir diese auch einfließen lassen", lobte Thomas Hittler, Obmann des Planungsausschusses.
Bgm. Dr. Wolfgang Jörg und Vize Peter Vöhl dankten allen für Engagement. "Die Kinder haben das sehr gut gemacht. Wir befassen uns schon lange mit der Begegnungszone, aber wir wollen keine unüberlegten Schnellschüsse machen. Es braucht weitere Gespräche mit den Eigentümern und Anrainern. Wir wollen uns aber die Zeit nehmen damit es gut gemacht wird", betonte Jörg.
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